So 10.02.2002
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... "Sie war die Diana ihrer Zeit"
Die Zeitungen berichten in großer Aufmachung über Margarets früheres Jet-Set-Leben, in das sie sich stürzte, nachdem ihre Mutter und ihre königliche Schwester 1953 ihre Heirat mit dem geschiedenen Fliegeroffizier Peter Townsend verhinderten, der großen Liebe ihres Lebens. Ausführlich wird auf Margarets 1960 geschlossene Ehe mit dem Fotografen Anthony Armstrong-Jones (später Lord Snowdon) eingegangen, vor allem auf deren Krise und die 1978 folgende Scheidung, die erste im englischen Königshaus seit 450 Jahren. Auch die Affären der schönen Prinzessin mit angeblichen Liebhabern werden genüsslich ausgebreitet. Auf Fotostrecken mit Bildern aus ihrer Vergangenheit ist sie noch einmal im Badeanzug mit Zigarettenspitze in der Hand bei einem feucht-fröhlichen Abend zu sehen.
Mit "ruinösem Lebensstil das eigene Grab geschaufelt"
"Ich dachte, vor Buckhingham Palace werde es etwas feierlicher zugehen", sagt die 64-jährige Sheila Steedman aus Schottland mit einem Anflug von Enttäuschung. Der 31 Jahre alte Mark Covington, zu Besuch in Windsor Castle westlich von London, bemerkt nüchtern, dass eigentlich schon seit deren erstem Schlaganfall mit dem Tod von Prinzessin Margaret zu rechen gewesen sei. Das Ableben von Queen Mum werde in der britischen Öffentlichkeit sicherlich eine stärkere Reaktion auslösen. Die 50-jährige Brenda Cracknell trauert mit der königlichen Familie über Margarets Tod, kann sich aber nicht verkneifen, auf den "ruinösen Lebensstil" der starken Raucherin zu verweisen, mit dem sie sich ihr eigenes Grab geschaufelt habe.
Zum zweiten Mal Halbmast auf dem Buckingham-Palast
Was die britische Fahne auf dem Buckingham-Palast angeht, so flattert sie dort erst zum zweiten Mal auf Halbmast. Erstmals war dies 1997 nach dem Tod der Prinzessin von Wales der Fall. Damals brach Elizabeth II. mit der Tradition brach, wonach über der offiziellen Residenz der Monarchin nur die königliche Standarte zu wehen hat.
Kevin McElderry, AFP - Foto: dpa
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