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So 10.02.2002

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zurückblättern  ... Narren und Jecken im Rausch der tollen Tage

Narren beherrschten für kurze Zeit auch das Berliner Regierungsviertel. Unter Fanfarenklängen zogen 3000 von ihnen mit 60 geschmückten Prunkwagen vom Reichstag los. Der Zug durch die überschuldete Hauptstadt stand unter dem Motto "Hamm wa noch ne Mark?" und schlängelte sich über eine vier Kilometer lange Strecke. Tausende meist unkostümierte Schaulustige säumten die Straßen. Nach dem Umzug sollte die Party in einem Festzelt auf dem Alexanderplatz weitergehen. 24 Karnevalsvereine hat die Hauptstadt aufzuweisen.

Ostdeutschland: "Zug der fröhlichen Leute"

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Prachtvoll gekleidet nehmen diese Karnevalisten in Wasungen am Großen Historischen Festumzug teil. Rund 1800 Karnevalisten und über 20. 000 Besucher waren auf den Beinen, um das farbenfrohe Spektakel in der kleinen thüringischen Gemeinde mitzuerleben. In Wasungen feiern die Narren seit 1524 Karneval, er ist damit einer der ältesten Deutschlands.

Helau-Rufe schallten am Sonntag auch durch Cottbus. Die mehr als 80 Karnevalsvereine der brandenburgischen Stadt rühmen sich des größten Umzuges in Ostdeutschland. Rund 4000 Aktive gestalteten den "Zug der fröhlichen Leute", der über eine fünf Kilometer lange Strecke rollte. Tausende standen bei Wind und Regen am Straßenrand.

"So leben wir alle Tage!" wünschten sich die Narren in Dessau (Sachsen-Anhalt). Ihr Zug von mehr als 100 Karnevalswagen hatte sich um Punkt 11.11 Uhr in Bewegung gesetzt. Viele Schaulustige reckten ihnen ihre Schirme entgegen, um die Bonbons aufzufangen, die von den Karnevalswagen "regneten".

Mehr als 100 000 Besucher

In der thüringischen Landeshauptstadt grüßte das Prinzenpaar Torsten I. und Konstanze I. mit dem Ruf "Erfordia helau!" huldvoll in die ausgelassene Menge. Mehr als 100 000 Besucher wurden hier zu dem närrischen Spektakel aus rund 100 Festwagen erwartet, das von mehr als 1000 Narren aus etwa 70 Vereinen angerichtet wurde. In Braunschweig - neben Hannover und Osnabrück eine weitere Karnevalsenklave in Niedersachsen - sollten sich gar 200 000 Schaulustige von dem Motto "Nicht Euro und nicht deutsche Mark - der Karneval, der macht uns stark" anfeuern lassen.

Kinder herrschen in den Hochburgen am Rhein

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Dass man aus Sackleinen ein schönes Karnevalskostüm schneidern kann, zeigen diese jecken Mädchen beim großen Schull- und Veedelszog durch die Kölner Innenstadt.

Die karnevalistischen Hochburgen am Rhein waren am Sonntag fest in Kinderhand: Gehüllt in fantasievolle Kostüme zogen die jungen Kölner Jecken mit ihren traditionellen "Schull- und Veedelszöch" auf den Spuren des berühmten Rosenmontagszugs los. Mehrere Wochen lang hatten Hunderte Mädchen und Jungen aus knapp 40 Schulen und mehr als 50 Gruppen Kostüme und Utensilien für den Umzug gebastelt. Kamelle regnete es beim Umzug der Kinder aber nicht. Doch mehr als 60 Musikkapellen sorgten dafür, dass sich die jungen Närrinnen und Narren trotz des nasskalten Wetters warm schunkeln konnten.

"Ob Mark oder Euro, was macht das schon, wir sind das Sparschwein der Nation"

Rund 3000 junge Narren eroberten mit dem Aachener Kinderzug die Herzen der "Öcher": Viele tausend kleine und große Menschen jubelten dem Märchenprinzen Markus II. und seinem jecken Volk zu, das unter dem Motto "Vür Öcher losse de Poppe danze" (Wir Aachener lassen die Puppen tanzen) gute Laune versprühte. Zwischen zweibeinigen Schneemännern, süßen Erdbeerchen, Federvieh und wilden Tieren machten die jungen Jecken den Euro zum Renner: "Ob Mark oder Euro, was macht das schon, wir sind das Sparschwein der Nation." Als bunte Sparschweinchen verkleidete Schüler hüpften zusammen mit Euros und Cents unter dem Europa-Banner durch die Straßen.

Auch in Frankfurt am Main, in Mannheim und Ludwigshafen sowie in manchen Orten Frankens schunkelten die Narren mit Fastnachts- und Faschingszügen dem Höhepunkt der tollen Tage an diesem Montag entgegen.


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Zuletzt geändert am 10. Februar 2002 15:01 von tea

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