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Mo 11.02.2002

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Aufgalopp ins WM-Jahr: Teamchef Rudi Völler mit Notelf gegen Israel

Kleiner Ball und große Personalsorgen

Homburg - Zum Start ins WM-Jahr gab's Bälle und neue Schuhe, aber kaum noch gesunde Spieler: Gleich neun potenzielle WM-Fahrer stehen DFB-Teamchef Rudi Völler am Aschermittwoch (20.30 Uhr/live im ZDF) im Testspiel gegen Israel in Kaiserslautern nicht zur Verfügung, hinter drei weiteren Leistungsträgern stehen noch teilweise dicke Fragezeichen.

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Ablenkung bei der Nationalmannschaft: Die arg gebeutelten Bayern-Kicker haben das Lachen nicht verlernt.

Von einem Muster ohne Wert aber wollte Völler beim ersten von insgesamt sechs Vorbereitungsspielen nicht sprechen. "Ich halte nichts davon, in Panik zu verfallen", sagte er nach dem ersten Training, bei dem die Spieler den offiziellen WM-Spielball "Fevernova" und die eigens für die Titelkämpfe kreierten "Kickstiefel" im schwarz-roten Muster erstmals ausprobieren durften.

Nowotny, Wörns und Ballack fraglich

Von unbeschwerter Rosenmontagsstimmung, die die rund 1200 "jecken" Zuschauer bei der Übungseinheit im Homburger Waldstadion verbreiteten, war aber bei Völler angesichts der Personalmisere nichts zu spüren. Denn nach Jörg Böhme, Jörg Heinrich, Sebastian Deisler und Alexander Zickler verlängerten am Montag Oliver Neuville und Marko Rehmer die Liste der verletzungsbedingten Ausfälle, die noch um die angeschlagenen Jens Nowotny, Christian Wörns und vor allem Michael Ballack verlängert werden könnte. Mangels Spielpraxis kommen außerdem Oliver Bierhoff, Christian Ziege und Jens Jeremies nicht für einen Platz in der Startelf in Frage.

Völler sicht nach dem richtigen Kompromiss

"Wir müssen inzwischen den Preis für die vielen Spiele bezahlen, die die Vereine hinter und noch vor sich haben", sagte Völler fast ein wenig resignierend und wohlwissend, dass er allem Bestreben um eine schlagkräftige Elf zum Trotz Kompromisse bei der Spielerauswahl machen muss. "Wir wollen die bestmögliche Mannschaft aufbieten, aber ohne Risiko", ließ der 41-Jährige durchblicken, dass im Ernstfalle eines Qualifikationsspiels der ein oder andere "Wackelkandidat" sicher mit von der Partie wäre.

Vorverkauf läuft nur schleppend

Von der berühmt-berüchtigten Betzenberg-Atmosphäre dürfte gegen die Israelis indes nicht allzuviel zu spüren sein: Gerade einmal die Hälfte der 30 000 verfügbaren Karten hat der DFB nach eigenen Angaben bis zum Montag verkauft. Den Unentwegten, die trotz Faschingsende, Olympia und einem Gegner ohne sportliche Zugkraft auf den Betzenberg pilgern, verspricht Völler einen zumindest engagierten Auftritt seiner Notelf. "Wir können einige Dinge ausprobieren", will er aus der Not eine Tugend machen - und verspricht: "Wir wollen eine Mannschaft aufbieten, die 90 Minuten Gas gibt."

Jancker und Klose sollen im Sturm wirbeln

Zu dieser Elf zählt auch Lokalmatador Miroslav Klose, der nach sieben Teileinsätzen erstmals von Beginn an stürmen darf. Gemeinsam mit dem Münchner Carsten Jancker, der in dieser Saison noch kein Bundesliga-Tor erzielt hat und mangels Alternative doch erste Wahl Deutschlands ist, soll der 23-jährige Angreifer für Tore sorgen. Am Montag aber machte Klose noch sein neues Arbeitsgerät Kummer. "Die Schuhe sind ja ganz gut, aber der Ball ist zu klein. Mit dem komm' ich noch nicht zurecht", kritisierte der Lauterer das vom DFB-Sponsor (adidas) entwickelte Spielobjekt.

Während die Feldspieler das Training am Montag bereits nach knapp 90 Minuten beendeten, freundete sich Torhüter Oliver Kahn in einer halbstündigen Extraschicht mit dem neuen Ball an. Zuvor hatte Völler in einer Mannschaftssitzung den offiziellen Kapitäns-Wechsel von Bierhoff zu Kahn bekannt gegeben. Der nahm als erste Amtshandlung gleich seinen Vorgänger in Schutz: "Der Druck ist weg. Vielleicht hat es jetzt für Olli eine befreiende Wirkung."

Von Oliver Hartmann und Jens Mende, dpa - Fotos: dpa

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Zuletzt geändert am 11. Februar 2002 15:17 von sab

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