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Rückschlag für Jan Ullrich: Trainingslager in Südafrika unterbrochen

"Das ist kein idealer Zustand"

Freiburg - Mal ärgert ihn eine Erkältung, dann sorgt eine Ohrenentzündung für Probleme, jetzt zwickt der Oberschenkel: Fast schon programmgemäß muss Olympiasieger Jan Ullrich auf seinem Weg zur Top-Form auch im Radsport-Jahr 2002 einen ersten Rückschlag verkraften. Bereits nach der ersten von ursprünglich drei geplanten Wochen war das Trainingslager in Südafrika vorerst beendet, und der Telekom-Kapitän stand bei Teamarzt Lothar Heinrich in der Universitätsklinik Freiburg unerwartet auf der Matte.

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Vorbereitung unterbrochen: Vor allem bei langen Trainingsfahrten zwickte Jan Ullrich das Knie.

"Eine Überlastung im Ansatz des Oberschenkelmuskels", so lautet die Diagnose. Am Freitag allerdings bricht der Tour-Zweite bereits wieder in Richtung "Kap" auf. Bis zum 22. Februar soll der "Schaden" in Grenzen gehalten werden, ehe für Ende des Monats bei der Valencia-Rundfahrt der Einstieg ins Renngeschehen geplant ist. Die Frühjahrs-Klassiker, so viel steht bereits fest, wird der Merdinger erneut nicht in Angriff nehmen.

Untersuchungen in Freiburg

Bereits seit Jahresbeginn plagen Ullrich Knieschmerzen, "vor allem, wenn ich lange Strecken fahre". Deshalb führte Heinrich in Freiburg weitere biomechanische Tests durch, "um eine Fehlstellung des Fußes auszuschließen", erläutert Telekom-Sprecher Olaf Ludwig.

Leidenszeit im Frühjahr hat fast schon Tradition

Ullrich gibt denn schon fast gewohnheitsmäßig Entwarnung: "Nichts Beunruhigendes", lässt der 28-Jährige auf seiner Internetseite verlauten. Ludwig indes sieht die ganze Sache ein wenig anders: "Das ist gewiss kein idealer Zustand. Die Verletzung ist immerhin so schwerwiegend, dass Jan die Vorbereitung für eine Woche unterbrechen musste."

Ullrichs "Leidenszeit" in der Vorbereitung gehört bereits seit Jahren zum Frühjahrsprogramm in der Radsport-Szene. In der vergangenen Saison machte der Olympiasieger meist mit vorzeitigen Aufgaben von sich Reden und fuhr noch während des Giro d'Italia im Mai mit Übergewicht der Spitze weit hinterher. Erst in den anschließenden Wochen brachte sich Ullrich mit einem "Crashkurs" im Schwarzwald und in den Pyrenäen in Tour-Form, die ihm immerhin den zweiten Platz hinter Lance Armstrong bescherte. 1999 und 2000 war Ullrich sogar noch weiter hintendran.

Von Stefan Tabeling, sid - Foto: Archiv


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Zuletzt geändert am 12. Februar 2002 15:54 von sab

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