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Mi 13.02.2002

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Künstliche Intelligenz verbessert Suchmaschinen:

Nadel im Heuhaufen

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Durchpflügt Milliarden von Seiten - Google gilt als eine der weltgrößten Suchmaschinen

Vielleicht hat die Suche im Heuhaufen schon bald ein Ende: Forscher in aller Welt entwickeln Suchmaschinen für das Internet, die nicht einfach nur Begriffe in Webseiten aufspüren. Das Suchprogramm der Zukunft soll auch eigenständig lernen, die Spreu vom Weizen zu trennen - und es soll sein Wissen eigenständig erweitern können.

"Wir laufen dem enormen Informationswachstum nur hinterher, anstatt neue Konzepte zu präsentieren, um es in den Griff zu bekommen", beklagt Professor Klaus-Peter Jantke vom Deutschen Institut für Künstliche Intelligenz in Saarbrücken. Laut einer Studie der Universität Berkeley im US-Bundesstaat Kalifornien bevölkern 2,5 Milliarden Dokumente das World Wide Web. In firmeninternen Intranets sowie mit dem Internet verbundenen Wissenschafts-Datenbanken schlummern weitere 550 Milliarden Dokumente. Und täglich kommen 7,3 Millionen Seiten hinzu.

Künstlicher Intelligenz bei Google seit 1999

Selbst Google, die derzeit beliebteste Suchmaschine, kennt mit rund zehn Prozent nur einen Bruchteil aller Webseiten im Internet. Dabei gilt Google als eine der klügsten Suchmaschinen, arbeitet sie doch bereits seit 1999 mit Künstlicher Intelligenz: Die Suchmaschine erkennt Links, die von einer Webseite auf andere Fundstellen verweisen und umgekehrt. In dem Maße, in dem eine Webseite mit thematisch ähnlichen Seiten verflochten ist, wertet das Suchprogramm es als relevant für das jeweilige Thema.

Dabei zählt der Verweis von einer bedeutenden Seite mehr als der von einer Webseite, auf die nur selten verwiesen wird. Dieser Vorteil indes kann sich schnell zum Nachteil wandeln: Selten genutzte Publikationen - für Recherchen oft wichtig - landen auf den hinteren Rängen.

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Suchen für die Wissenschaft - Scirus durchforstet auch weniger bekannte Datenbanken.

Um der Unübersichtlichkeit Herr zu werden, hat Professor Jantke mit "Lexikon" eine neue Technologie für Suchmaschinen entwickelt. Dabei soll "Lexikon" dem Experten zufolge keine eigene Suchmaschine werden, sondern als Zusatzprogramm die vorhandenen Suchmaschinen schlauer machen. Anders als die derzeit bekannten Systeme liest es nur die strukturelle Information einer Webseite und nicht die Text-Informationen, die herkömmliche Suchmaschinen-Roboter zur Indexierung von Webseiten heranziehen. Dabei wird es trainiert wie ein Hund und lernt stetig dazu. Suchsoftware für akademische Einrichtungen weiterblättern
 

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Zuletzt geändert am 13. Februar 2002 13:26 von tea

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