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Zach-Team sorgt für Furore: Nach 4:1 gegen Lettland in der Finalrunde

Eishockey-Helden im Konzert der Großen

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Jubel bei den Kufencracks: Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft spielt bei Olympia im Konzert der Großen mit.

Salt Lake City - Die Frauen standen Spalier, die Trainer tanzten auf den Bänken, die NHL-Stars jubelten in der Ferne: Die deutschen Eishockeyspieler haben mit ihrem Vorstoß in die olympische Weltklasse wahre Begeisterungstürme ausgelöst.

Nach ihrem Höhenflug bei der WM im letzten Jahr sind die Kufencracks durch einen überzeugenden 4:1 (2:1, 2:0, 0:0)-Sieg gegen Lettland überraschend in die Finalrunde des olympischen "Dream"- Turniers eingezogen. "Super-Arbeit, Super-Leistung, Super- Sensationell, das war Spitze", brachte der glückstrahlende Teamchef Franz Reindl die Euphorie auf den Punkt.

Als Außenseiter war das Team von Bundestrainer Hans Zach angetreten, nach drei Siegen darf es nun im hochkarätigsten Eishockey-Turnier aller Zeiten mitspielen. "Jeder in Deutschland kann stolz sein auf diese Burschen", lobte der Chefcoach des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) für seine Verhältnisse geradezu überschwänglich.

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Das erste von vier Toren: Martin Reichel schiebt den Puck zum 1:0 ein.

Duelle gegen die Weltstars

Die, vor knapp zwei Jahren noch zweitklassig, können das Rendezvous mit den millionenschweren Superstars aus der NHL kaum erwarten. "Da spielen alle meine Vorbilder", sagte Verteidiger Dennis Seidenberg, gerade 20 Jahre alt, mit Blick auf die Spiele am Freitag (19.00 OZ/3.00 MEZ) gegen Weltmeister und Olympiasieger Tschechien, am Sonntag (19.00/3.00) gegen Kanada und am Montag (19. 00/3.00) gegen Schweden.

"Werden es keinem Gegner leicht machen"

Die Vorfreude auf die Duelle mit den Weltstars ist riesig. "Jetzt träume ich, dass wir die Kanadier schlagen", flachste Verteidiger Christoph Schubert, ebenfalls erst 20 Jahre alt: "Aber erst sind die Tschechen dran." Etwas nüchterner sah Zach den Höhepunkt seiner Amtszeit. "Jetzt kommen Mannschaften von einem anderen Stern, die besten Spieler der Welt, gestählt in der NHL", meinte der Bundestrainer und versprach: "Wir werden es keinem Gegner leicht machen."

NHL-Stars Sturm und Hecht werden eingeflogen

Zach kann nun ebenfalls seine NHL-Stars aufbieten. Marco Sturm von den San Jose Sharks, der schon beim 3:0-Auftaktsieg gegen die Slowakei kurz Olympia-Luft schnupperte, fliegt ebenso in Salt Lake City ein wie Jochen Hecht von den Edmonton Oilers. Auch mit Torhüter Olaf Kölzig von den Washington Capitals, der an einer Knieverletzung laboriert, plant der Bundestrainer: "Ich gehe mit drei Torhütern in die Endrunde: Kölzig, Marc Seliger und Christian Künast. Dann entscheide ich von Spiel zu Spiel, wer zum Einsatz kommt." Für den verletzten Mayr, der "noch ein bisschen hier bleiben" will, holt Zach dessen Kölner Abwehrkollegen Mirko Lüdemann nach.

Platz im Viertelfinale bereits sicher

Den Platz im Viertelfinale hat das Zach-Team bereits sicher, jetzt will es "ein bisschen Mario Lemieux und Jaromir Jagr ärgern", wie Stürmer Daniel Kreutzer schmunzelnd ankündigte. Verstecken müssen sich Kreutzer und Co. nicht, denn was sie in den drei Vorrundenspielen boten, war aller Ehren wert. Vor allem gegen Lettland mit NHL-Stargoalie Arturs Irbe überzeugte der WM-Achte: in der Defensive kompakt, taktisch diszipliniert, aber auch spielfreudig und torgefährlich.

Martin Reichel (3.) und Len Soccio (5.) legten mit ihren Toren früh den Grundstein zum ersten Sieg gegen die Balten seit fünf Jahren. Nach dem Anschlusstor durch Aigars Cipruss (7.) sorgten Stefan Ustorf (23.) und Klaus Kathan mit seinem dritten Saisontor (34.) für die Entscheidung - und beim verletzten Kollegen Mayr für Begeisterung.

Von Thomas Lipinski, sid - Fotos: dpa

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Zuletzt geändert am 13. Februar 2002 09:16 von sab

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