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DFB-Teamchef Rudi Völler bemerkte, dass deutlich geworden war, dass "jeder mit ganzem Herzen dabei gewesen ist" und sein Team so gespielt habe, "wie wir uns das vorgestellt haben". Dagegen warnte der schon 33 Jahre alte Ex-Spielführer Oliver Bierhoff, das Resultat beim Aufgalopp für die WM 2002 in Japan und Südkorea nicht überzubewerten: "Israel war kein sehr starker Gegner, erst nach dem ernsthaften Test gegen Argentinien am 17. April in Stuttgart kann man sehen, wo wir stehen."

"Als Kapitän muss man zum Einstand ein Tor machen"

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Kapitän Oliver Kahn

Recht hatten irgendwie alle. Nach dem 45-minütigen Rohrkrepierer mit einem halben Dutzend vergebener Großchancen und dem Eigentor des neuen Kapitäns Oliver Kahn zum 0:1 (27.) als Krönung ("Als Kapitän muss man zum Einstand ein Tor machen") war der Gastgeber mit einem Pfeifkonzert von den 24.512 Zuschauern im Fritz-Walter-Stadion von Kaiserslautern in die Halbzeit verabschiedet worden. Erst nach der Pause spielte sich der Gastgeber dann in einen Rausch und brannte ein Fußball-Feuerwerk ab.

Überragen: Lauterer Miroslav Klose

Drei Treffer des überragenden Lauterers Miroslav Klose (49., 51., 64.) in seinem ersten Länderspiel von Beginn an, weitere Tore von Dietmar Hamann (62.), Bierhoff (69.), Gerald Asamoah (75.) und Lars Ricken (77.) machten den höchsten Sieg in der 20-monatigen Ära von Völler als Teamchef perfekt.

Völler mit dem Test-Spiel zufrieden

Entsprechend zufrieden war der 90-malige Nationalspieler nach dem ersten von sechs geplanten Testspielen vor dem WM-Start in Fernost: "Wir haben schon in der ersten Halbzeit ganz gut gespielt, haben aber trotz vieler guter Gelegenheiten kein Tor erzielt. Nach der Pause haben wir Geduld bewiesen und sind am Ende belohnt worden. " Sieben Treffer einer deutschen Nationalelf in einer Hälfte hatte es zuletzt am 21. Mai 1969 beim 12:0 (7:0) gegen Zypern in Essen gegeben.

Trotz insgesamt zehn Ausfällen, darunter so etablierte Kräfte wie Sebastian Deisler, Michael Ballack, Oliver Neuville und Marko Rehmer, überzeugte die deutsche Mannschaft trotz ihrer Startschwierigkeiten und einiger individuellen Fehler durch die Bank. Vor allem Klose mit seinen Länderspieltreffern drei bis fünf und ein wieder erstarkter Mehmet Scholl nach elfmonatiger Länderspielpause als kreativer Strippenzieher hinter den Spitzen machten sich für das WM-Aufgebot unverzichtbar.

Lob von Teamchef: Scholl ist ein kreativer Spieler

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Rudi Völler (li.) bedankt sich bei der Auswechslung beim dreifachen Torschützen Miroslav Klose

"Bei Scholl sieht man, dass er nach der langen Verletzungspause noch nicht im Vollbesitz seiner Kräfte ist, aber vor allem in der zweiten Halbzeit hat man gesehen, welch kreativer Spieler er ist", lobte der Teamchef seinen Spielmacher von Bayern München. Unterstützt wurde Scholl vom Dortmunder Lars Ricken, der sich nicht nur wegen seines ersten Länderspieltreffers eine gute Note verdiente.

Nicht ganz so zufrieden war Rickens Vereinskollege Sebastian Kehl, dem auf der ungewohnten Position im linken Mittelfeld einige Patzer unterliefen. "Ich habe sicher schon besser gespielt, aber was zählt ist der Erfolg der Mannschaft", sagte der Ex-Freiburger, der Rückendeckung von Völler erhielt: "Ich hatte gerade auf dieser Position vier bis fünf Ausfälle, Kehl war der einzige, der links spielen konnte. Bis auf einige Flüchtigkeitsfehler hat er seine Sache ganz gut gemacht."

Neue Harmonie in der Mannschaft

Ohnehin stand dieser Abend bis auf die Klose-Gala nicht im Zeichen der Einzelkritik. Vielmehr hoben nahezu alle die neue Harmonie in der Mannschaft, die nach den überzeugenden Erfolgen in den WM-Playoffs gegen die Ukraine entstanden ist, hervor. "Die Spiele gegen die Ukraine haben das Team noch mehr zusammengeschweißt. Zudem hat man vor allem in der zweiten Halbzeit gesehen, welches Potenzial in der Mannschaft steckt", urteilte Torwart Oliver Kahn. Deutschlands Fußballer des Jahres schrieb seinen Kollegen aber vor dem nächsten WM-Test am 27. März in Rostock gegen die USA ins Stammbuch: "Jeder von uns will zur WM, da gibt es keine Freundschaftsspiele mehr."

Von Jürgen Zelustek und Thomas Niklaus, sid

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Zuletzt geändert am 14. Februar 2002 13:51 von tea

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