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30 Millionen Deutsche mit Internet-Anschluss - Bilanz für 2001

Mehr Handys als Festnetz-Anschlüsse

Berlin - Trotz Krise bei vielen Technologieunternehmen bewegt sich Deutschland nach Einschätzung des Branchenverbandes BITKOM mit großen Schritten ins Informationszeitalter. Im vergangenen Jahr wurden demnach in Deutschland 20 Millionen neue Kommunikationsanschlüsse von der einfachen Telefonleitung über das Handy bis zum Internet-PC geschaltet.

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Schöne neue Welt: Mittlerweile gibt es in Deutschland mehr Handy-Nutzer als Festnetz-Anschlüsse.

Die Zahl der MOBILFUNKTEILNEHMER stieg 2001 auf 56 Millionen. Damit habe die Zahl der Mobil- die der Festnetzanschlüsse erstmals übertroffen, betonte BITKOM. Seine Prognose aus dem vergangenen Jahr, 2003 könne es bereits über 80 Millionen Handys in Deutschland geben, wollte der Verband angesichts der schwierigen Branchenlage und eines relativ späten Starts vieler Anbieter des neuen UMTS-Standards nun aber nicht mehr aufrecht erhalten. Weltweit ist laut BITKOM voraussichtlich im kommenden Monat der milliardste Mobilfunkteilnehmer zu erwarten.

Die Zahl der PERSONAL COMPUTER (PC) in Deutschland stieg um drei Millionen auf 27 Millionen. Damit kommt statistisch gesehen auf jeden dritten Einwohner ein Computer. Bis zum Jahr 2005 wird es laut BITKOM jeder zweite sein. Die USA wird Deutschland aber auf lange Sicht nicht überflügeln: Dort nennen bereits acht von zehn Bürgern einen PC ihr Eigen.

Beim INTERNET gehöre Deutschland weiter nicht zur Spitzengruppe unter den Industrienationen, erklärte der Branchenverband. In Deutschland surfe derzeit nur gut jeder Dritte regelmäßig im Netz. Dagegen sei für jeden zweiten US-Bürger oder Skandinavier das Internet bereits Teil des Alltags. Allerdings hole Deutschland schnell auf: Allein im vergangenen Jahr gingen demnach sieben Millionen Bundesbürger erstmals online. Damit stieg die Zahl der Nutzer auf 30 Millionen.

Verdopplung bei DSL erwartet

Dazu ganz wesentlich beigetragen hat laut BITKOM die Einführung schneller Netzzugänge per DSL. Hier zählte der Verband zum Jahresende 1,8 Millionen Kunden. Für dieses Jahr sei "mindestens von einer Verdoppelung" auszugehen, bis 2004 dürften es demnach mehr als sieben Millionen Anschlüsse geben. ISDN-Kanäle sind laut BITKOM mittlerweile in drei von zehn Haushalten zu finden. Da diese aber bis zu zwölf Mal langsamer seien als DSL verschiebe sich die Wachstumsdynamik zunehmend hin zu der neuen Technik.

22 Millionen Kabelanschlüsse

KABELFERNSEHEN gibt es in 56 Prozent aller Haushalte. Weltweit liegt Deutschland mit 22 Millionen Anschlüssen damit bereits hinter den USA auf Platz zwei. Derzeit noch fast ausschließlich für TV-Übertragung genutzt, wird das Kabel nach Einschätzung von BITKOM in Zukunft eine wichtige Rolle bei Breitband-Internet-Zugängen spielen. In den kommenden drei Jahren könne sich hier die Zahl von Internet-fähigen Anschlüssen von derzeit rund 86.000 "mehr als verzehnfachen".

Eine ähnliche Verschiebung der Nutzung in Richtung Internet sieht der Verband bei TV-SATELLITENZUGÄNGEN. Diese gibt es derzeit in 33 Prozent aller Haushalte. Mit der zunehmenden Umrüstung auf Zwei-Wege-Kommunikation würden diese vor allem in ländlichen Gebieten in den nächsten Jahren auch verstärkt für schnelle Internet-Nutzung eingesetzt werden können.

Von Martin Trauth, AFP - Foto: gms


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Zuletzt geändert am 14. Februar 2002 15:36 von sab

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