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Großbritannien sorgt sich um Gesundheitszustand von Queen Mum

Königinmutter zu krank, um zu essen?

London - Großbritannien sorgt sich um Queen Mum. Die Vorbereitungen für die Beerdigung von Prinzessin Margaret am Freitag werden beinahe verdrängt von der Frage: Wird die beliebte Königinmutter an der Trauerfeier in Windsor Castle im Westen Londons teilnehmen können oder ist sie zu schwach?

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Kaum noch in der Öffentlichkeit: Die Königinmutter ist gesundheitlich angeschlagen.

Trotz ihrer stark angeschlagenen Gesundheit will die 101-Jährige am Freitag unbedingt am Begräbnis ihrer jüngeren Tochter teilnehmen. "Sie ist körperlich schwach, aber ihr Wille ist sehr stark", verlautete aus dem Palast. Seit Tagen schrecken schlechte Nachrichten über ihren Gesundheitszustand die Öffentlichkeit auf der Insel.

Im Wohnzimmer gestürzt

Erst am Mittwoch hatte Clarence House, die Londoner Residenz von Queen Mum, bekanntgegeben, die willenstarke alte Dame sei in ihrem Wohnzimmer gestürzt und habe sich Schnittwunden am Arm zugezogen. Dann schlug die Boulevardzeitung "Sun" am Donnerstag Alarm: Das beliebteste Mitglied des Hauses Windsor sei inzwischen zu krank, um zu essen. Doch ein Sprecherin dementierte: Queen Mum esse sehr wohl noch. Seit nunmehr fast drei Monaten ist Queen Mum nicht mehr in der Öffentlichkeit aufgetreten. Ein Virus schwächt sie und quält sie mit einem hartnäckigen Husten. Aber es sei ihre "persönliche Entscheidung", am Freitagmorgen von Schloss Sandringham in der Grafschaft Norfolk im Osten Großbritanniens zu der Trauerfeier zu reisen, fügte die Sprecherin hinzu.

Stets von schweren Rückschlägen erholt

Seit einem Jahrzehnt verschlechtert sich die Gesundheit der Königinmutter stetig. Doch sie ließ sich auch von schweren Rückschlägen nicht unterkriegen. 1995 und 1998 musste sie zwei Hüftoperationen über sich ergehen lassen. Vor anderthalb Jahren brach sie sich bei einem Sturz das Schlüsselbein. Wenige Tage vor ihrem 101. Geburtstag am 4. August 2001 litt sie unter einer so bedrohlichen Blutarmut, dass sie sich einer Transfusion unterziehen musste. Doch immer wieder berappelte sie sich.

Prinzessin Margaret wird eingeäschert

Ihre am Samstag gestorbene 71-jährige Tochter Margaret galt ebenfalls als äußerst charmant, hatte darüber hinaus aber eher den Ruf einer Partyprinzessin. Mit ihrem turbulenten Leben galt Margaret als die "Diana ihrer Zeit" und "schwarzes Schaf" der Familie. Durch ihre Schlaganfälle halbseitig gelähmt und fast blind, hatte sich die Prinzessin zuletzt nur noch selten in der Öffentlichkeit gezeigt. Nach der Trauerzeremonie und der Einäscherung am Nachmittag wird die Asche de Toten zur St. Georges Chapel im Schloß von Windsor in die königlichen Gruft überführt.

Von Ben Perry, AFP - Foto: dpa


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Zuletzt geändert am 14. Februar 2002 16:26 von sab

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