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Mal zum Lachen, mal zum Heulen: Dresens "Halbe Treppe"

Als letzter deutscher Beitrag nach Dresens "Halbe Treppe", Tom Tykwers "Heaven" und Dominik Grafs "Der Felsen" wurde am Freitag "Baader" von Christopher Roth gezeigt. Die fiktiv nacherzählte Lebensgeschichte des RAF-Terroristen Andreas Baader stieß jedoch auf wenig Zustimmung im Publikum, es gab Pfiffe und Buh-Rufe.

Als heißer Anwärter auf einen Bären für den besten Film gilt neben Dresens eher subversiv anmutendem Werk vor allem die perfekt inszenierte, französische Krimikomödie "8 Femmes" (Acht Frauen).

Lustvolle Mörderjagd: "8 Femmes"

Mit großer Lust begeben sich darin Filmdiven wie Catherine Deneuve, Fanny Ardant, Isabelle Huppert und Emmanuelle Béart auf die Suche nach dem Mörder des Familienoberhauptes. Höhepunkte des charmanten Films von Franzois Ozon ("Unter dem Sand") sind die Gesangseinlagen der Stars.

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Spannend und witzig: Virginie Ledoyon, Fanny Ardant in "8 Femmes"

Viel Aufmerksamkeit zogen die neuen Werke der Altmeister Bertrand Tavernier, Otar Iosseliani und Constantin Costa-Gavras auf sich, ohne jedoch das Publikum richtig in den Bann zu ziehen. Costa-Gavras verfilmte unter dem Titel "Amen" als erster Rolf Hochhuths Drama "Der Stellvertreter" über das Verhältnis von Staat und Kirche im Dritten Reich. Filmkritiker bemängelten, das detailreiche Werk sei ein "musealer Kostümfilm", der den Zuschauer emotional kalt lasse.

Mitfavourit: US-Film "Monster's Ball"

Dritter Bären-Favorit ist der unter die Haut gehende US-Film "Monster's Ball" des Schweizers Marc Forster, in dem es um die Todesstrafe und den alltäglichen Rassismus in den Südstaaten der USA geht. Rapper Sean (P Diddy) Combs spielt einen Mann, der auf dem elektrischen Stuhl stirbt. Nach seinem Tod begegnet seine Witwe (Halle Berry) durch einen Zufall dem Henker (Billy Bob Thornton) und verliebt sich in ihn.

Große Emotionen auf der Leinwand: "Laissez-Passer"

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Berlinale-Jury hat die Qual der Wahl

Große Emotionen auf der Leinwand gab es in Taverniers in Frankreich umstrittenem Film "Laissez-Passer" (Der Passierschein). Schauplatz des fast drei Stunden langen Streifens ist die Nazi- Filmfirma Continental, mit der die Deutschen versuchten, den Kino- Markt im besetzten Frankreich zu erobern. Nach den realen Lebensgeschichten eines Drehbuchautors und eines Regisseurs schildert Tavernier eine Welt zwischen Anpassung und Widerstand.

Jury hat die Qual der Wahl

Ein ganz ruhiger, getragener Film ist der französische Beitrag "Lundi Matin" (Montag Morgen) von Otar Iosseliani. Ohne viele Worte erzählt er von dem vergeblichen Versuch eines Mannes, aus seinem Alltag auszubrechen. Filme aus Japan und Griechenland standen bis zum Ende des Festivals am Sonntag noch auf dem Wettbewerbsprogramm mit insgesamt 23 Filmen aus aller Welt. Jetzt hat die internationale Jury unter Vorsitz der indischen Regisseurin Mira Nair die Qual der Wahl.

Elke Vogel, dpa


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Zuletzt geändert am 15. Februar 2002 18:07 von to

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