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Mordfall Vanessa: Belohnung ausgesetzt

Küchenmesser als Tatwaffe

Gersthofen - Im Fall der ermordeten Vanessa aus Gersthofen bei Augsburg ist ein Küchenmesser eindeutig als Tatwaffe identifiziert worden. Eine DNA-Analyse habe ergeben, dass das Blut an der Klinge zweifellos von der Zwölfjährigen stamme, sagte ein Polizeisprecher am Freitag in Augsburg.

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Mit diesem Messer wurde höchstwahrscheinlich die zwölfjährige Vanessa getötet.

Vanessa wurde in der Nacht zum Faschingsdienstag von einem bislang unbekannten Täter in ihrem Zimmer erstochen, während ihre Eltern auf einem Ball waren. Für Hinweise zur Aufklärung der Bluttat haben die Ermittlungsbehörden und die Stadt Gersthofen eine Belohnung von 35 000 Euro (68 454 Mark) ausgesetzt. Am Montag soll die Realschülerin in ihrer Heimatstadt in aller Stille beigesetzt werden. Zum Schutz der Familie verhängte die Polizei ein absolutes Fotografier- und Filmverbot für die Trauerfeier und die anschließende Beerdigung.

Nicht aus dem Haushalt der Eltern

Die 30 Beamten der Sonderkommission "Vanessa" suchen unterdessen weiter unter Hochdruck nach dem Täter. Der konkreteste Anhaltspunkt ist bislang das Küchenmesser mit einer 16 Zentimeter langen feststehenden Klinge, das in der Nähe des Tatortes gefunden wurde. Es stammt nach Auskunft der Polizei nicht aus dem Haushalt von Vanessas Eltern. Die Ermittler haben ein Foto der Waffe ins Internet gestellt, und hoffen, so Hinweise auf den Täter zu bekommen.

Keine heiße Spur

Eine heiße Spur haben die Ermittler allerdings noch nicht, trotz vieler Hinweise aus der Bevölkerung. "Weder die Eltern, noch der Bruder, noch der Mieter einer Einliegerwohnung in dem Haus gelten als tatverdächtig", sagte der Polizeisprecher. Mehr als 100 Personen aus dem Umfeld der Toten seien bereits befragt worden. Dabei wollen die Ermittler vor allem herausfinden, mit wem Vanessa in der Zeit vor ihrer Ermordung Kontakt hatte. Auch in Vanessas Elternhaus werde noch nach Spuren gesucht. Die Ermittler rätseln immer noch darüber, wie der Täter in das Haus kommen konnte, da keine Einbruchspuren entdeckt wurden.

dpa - Foto: dpa


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Zuletzt geändert am 15. Februar 2002 16:40 von aj

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