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Ärger um verbotene Werbung: Sven Hannawald darf Medaille behalten

Fernsehsport bleibt ohne Folgen

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Darf Silber behalten:
Sven Hannawald.

Salt Lake City - Dem Olympiazweiten Sven Hannawald, der während der Winterspiele von Salt Lake City in Werbespots im deutschen Fernsehen zu sehen war, drohen keine Sanktionen durch das Internationale Olympische Komitee (IOC) wegen eines Verstoßes gegen die Olympische Charta.

"Das Problem ist bereinigt", sagte IOC-Vizepräsident Thomas Bach. Bach rechnet im äußersten Fall mit einer Ermahnung des Nationalen Olympischen Komitees (NOK) an Hannawald: "Es wird für Sven allenfalls noch ein 'freundlicher Brief' vom NOK kommen. Aber das ist schon alles." Hannawald: "Der Wirbel ist hochgekocht worden. Ich habe nichts davon mitbekommen, dass die Spots liefen, weil ich mich hier auf den Sport konzentriere. Es war ein Lapsus meiner Werbe-Agentur."

Manager: "Das war mein Fehler"

Hannawalds Manager Werner Heinz stellte sich der Verantwortung: "Das war mein Fehler. Ich nehme die ganze Schuld auf mich. Mir war klar, dass Werbung am Sportler während Olympia verboten ist. Aber das Spot-Verbot war mir nicht bekannt", erklärte Heinz.

NOK-Präsident Walther Tröger hält die Angelegenheit für erledigt. "Es gibt keinen Fall Hannawald und es wird auch keinen geben, wenn die Medien nicht einen daraus machen", sagte Tröger dem sid. Meldungen, wonach Hannawald die Aberkennung der Silbermedaille und dem deutschen Springer-Team bei seinem Einsatz am Montag sogar die Disqualifikation drohe, bezeichnete Tröger als "schlimme Art von Berichterstattung". Dies sei unverantwortlich, weil in der Sache haltlos.

Olympische Charta verbietet Werbung während der Spiele

Die Marketing-Abteilung des IOC hatte das deutsche NOK um Prüfung der Tatsache gebeten, dass Hannawald während der Spiele im deutschen Fernsehen (ARD, RTL) in einem (alten) Werbespot für Milchprodukte zu sehen war. Die Olympische Charta verbietet den Athleten während der Dauer der Spiele kommerzielle und journalistische Tätigkeiten.

"...und ich einen Box-Kurs nehmen müsste"

Der Hinterzartener, der am Freitagabend gemeinsam mit seinen Teamkollegen das erste Endrundenspiel der deutschen Eishockey-Mannschaft gegen Tschechien (2:8) verfolgte, zeigte sich erleichtert über die schnelle Lösung: "Das zeigt, dass die Kommunikation zwischen DSV und dem NOK funktioniert." Hannawald hatte seine Agentur unmittelbar angewiesen, den Werbespot zu stoppen. Ferner erklärte er schriftlich, nicht mit der Ausstrahlug einverstanden zu sein. Seine Silbermedaille werde er auf keinen Fall hergeben: "Und wenn ich dafür einen Boxkurs bei Manfred Wolke nehmen müsste."

sid - Foto: dpa

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Zuletzt geändert am 16. Februar 2002 12:38 von sab

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