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Neuer Gewaltausbruch in Kabul - Getöteter Minister beigesetzt

Erstmals Schüsse auf Schutztruppe

Kabul - Mit dem ersten Angriff auf Soldaten der internationalen Friedenstruppe hat sich die Sicherheitslage in Kabul weiter verschlechtert. Einen Tag nach dem gewaltsamen Tod von Luftfahrtminister Abdul Rahman griffen bewaffnete Männer einen Beobachtungsposten britischer Fallschirmjäger an. Wie der britische Stabschef, Oberst Richard Barrons, mitteilte, erwiderten die Soldaten das Feuer. Später sei ein Toter gefunden worden. Von den sechs Fallschirmjägern sei keiner verletzt worden. Der am Freitag getötete Rahman wurde unterdessen in Kabul beigesetzt.

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In Kabul wurde der getötete Minister Rahman beigesetzt. Unterdessen wurde die UN-Schutztruppe in ein Feuergefecht verwickelt.

Barrons erklärte, eine gemeinsame Streife von Friedenssoldaten und afghanischen Polizisten habe nach dem Feuergefecht das Gebiet abgesucht und ein Auto gefunden, das von Schüssen beschädigt worden war. In einem Haus in der Nähe seien ein Toter und fünf Verletzte gefunden worden, deren Verletzungen nicht von Schüssen stammten. Die Verletzten seien in ein Krankenhaus gebracht worden. Barrons lehnte es ab, weitere Details zu nennen. Auch die genaue Lage des Beobachtungspostens der britischen Fallschirmjäger wollte er nicht nennen.

Umstände von Rahmans Tod noch nicht geklärt

Der afghanische Präsident, Hamid Karsai, trat zusammen mit Außenminister Abdullah und Innenminister Junus Kanuni vor dem Sarg des getöteten Luftfahrtministers, der mit einer afghanischen Flagge bedeckt war. Die genauen Umstände von Rahmans Tod waren am Samstag noch nicht geklärt. Zunächst hieß es, der Minister sei von muslimischen Pilgern erschlagen worden, die über Verzögerungen beim Abflug nach Mekka verärgert waren. Karsai bezeichnete Rahmans Tod jedoch als Verschwörung und kündigte die Verhaftung mehrerer Regierungsmitglieder an. Hinter der Tat vermutet er zwei Generäle und drei Angehörige von Geheimdienst und Justizministerium.

Verdächtige sollen in Saudi-Arabien verhaftet werden

Drei der fünf Verdächtigen verließen nach Angaben des Informationsministeriums Afghanistan zusammen mit einer Gruppe Pilger Richtung Saudi-Arabien. Der US-Sondergesandte für Afghanistan, Zalmay Khalilzad, erklärte am Samstag, Saudi-Arabien habe zugesagt, die Verdächtigen festzunehmen und auszuliefern.

Karsai deutete an, Hintergrund des Angriffs auf den Minister sei möglicherweise eine blutige Fehde aus der Zeit des Kampfs gegen die Taliban. Alle fünf Verdächtigen gehörten einer Gruppe der Nordallianz an, mit der Rahman gebrochen habe.

AP - Foto: dpa


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Zuletzt geändert am 16. Februar 2002 17:53 von sab

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