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Deutsche Biathleten in Top-Form: Auf dem Weg zur Rekord-Bilanz

Harte Arbeit durch Medaillen belohnt

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Die lang ersehnte Medaille: Ricco Groß.

Salt Lake City - Schon vor den abschließenden Staffeln haben die deutschen Skijäger ihre olympische Rekord-Medaillenausbeute von Albertville 1992 eingestellt.

Nach den erneut starken Auftritten in der Verfolgung mit Platz zwei für Kati Wilhelm (Zella-Mehlis) und Rang drei für Ricco Groß (Ruhpolding) stehen bereits sieben Olympia- Plaketten zu Buche. "In jedem Rennen mindestens eine Medaille, das ist unglaublich", stimmte NOK-Präsident Walther Tröger in den Jubel ein.

Und Rolf Ebeling, Sportdirektor im Deutschen Sportbund (DSB), verteilte ein dickes Lob an das Team hinter dem Team: "Die systematische Arbeit der Trainer und Wissenschaftler hat zu dem Ergebnis eben so beigetragen wie die der Techniker, die den Aktiven stets sehr gute Ski präpariert haben."

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Erneut dekoriert: Kati Wilhelm.

Groß endlich einmal im Glück

Davon profitierte am Samstag zunächst Ricco Groß, der nach seinen zwei unglücklichen vierten Plätzen endlich auf das Treppchen stürmte. "Über 20 km fehlte bei einem Fehlschuss nur ein halber Zentimeter, im Sprint 0,2 Sekunden zur Medaille. Irgendwann musste die Pech-Serie ja enden", strahlte der 31-jährige Wahl-Bayer aus Ruhpolding. Dass er beim letzten Schießen mit einem Schnellfeuer-Versuch und zwei "Fahrkarten" die greifbar sichere Silbermedaille noch aus der Hand gegeben hatte, war ihm egal.

"Ich habe Ole Einar Björndalen ständig vor mir gesehen. Er war nicht unerreichbar weit weg. Deshalb habe ich angegriffen. Ich wollte mir später nicht den Vorwurf machen müssen, nicht alles versucht zu haben", begründete der Bundeswehr-Sportsoldat. Der Norweger avancierte die seinem Gold-Hattrick zum großen Triumphator dieser Winterspiele. Mit insgesamt vier Mal Gold und ein Mal Silber ist der 28-Jährige gemeinsam mit dem Russen Alexander Tichonow der erfolgreichste Biathlet in der Olympia-Geschichte.

Konzentration gilt jetzt der Staffel

Zeit für ausgelassene Siegesfeiern blieb allen Beteiligten jedoch nicht. "Jetzt haben wir drei Alten eine Medaille. Das stärkt das Selbstvertrauen für die Staffel. Und Peter Sendel wird brennen, dass er auch eine abbekommt", kündigte Startläufer Groß einen ehrgeizigen Staffel-Kampf für Mittwoch an.

Nervenaufreibendes Rennen bei den Frauen

Bereits am Montag steht das Finale bei den Damen an. "Natürlich wollen wir um den Sieg kämpfen. Wir haben auch gute Chancen", blickte Kati Wilhelm dem Rennen entgegen. "Heute hat man aber auch gesehen, wie nah im Biathlon Freud und Leid beieinander liegen. Nach meinen drei Fehlern beim ersten Schießen war ich eigentlich schon aus dem Rennen", meinte sie nach einem Biathlon-Krimi a la Hitchcock. Dieser bescherte Bundestrainer Uwe Müßiggang "wieder viele neue graue Haare". Ihr Heimtrainer Harald Böse war nach dem "verrücktesten Rennen" seiner Laufbahn nur noch ein Nerven-Bündel.

Die Sprint-Olympiasiegerin war mit einem fast aussichtslosen Rückstand auf das Führungstrio Irina Nikultschina (Bulgarien), Liv Grete Poiree (Norwegen) und Magdalena Forsberg (Schweden) zum letzten Schießen gekommen. Nachdem alle Drei jeweils zwei Scheiben verfehlten und in die Strafrunde mussten, verließ die 25-Jährige den Schießstand nach einer Null-Serie als Spitzenreiterin. Im Finish musste sie sich jedoch Olga Pylewa beugen.

Von Uwe Jentzsch, dpa - Fotos: dpa

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Zuletzt geändert am 17. Februar 2002 11:21 von sab

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