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Bundesliga: BVB bleibt weiter vorn, Bayern macht Boden gut

"Wir holen uns einen nach dem anderen"

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Viele Diskussionen, keinen Sieger: Im Revierderby gab´s ein 1:1.

München - Sie haben noch immer sieben Punkte Rückstand auf die Tabellenspitze - doch Bayern München sieht plötzlich sogar wieder Chancen auf die Titelverteidigung.

Während beim deutschen Fußball-Meister nach dem 2:0-Auswärtssieg beim SC Freiburg Erleichterung und Aufbruchstimmung spürbar war, herrschte bei Tabellenführer Borussia Dortmund nach dem 1:1 im Revierderby gegen Schalke 04 ebenso Ernüchterung wie bei Bayer Leverkusen, das sich beim 2:2 in St. Pauli um den Sieg betrogen fühlte. Neben dem FC Bayern war auch der FCK, der gegen den 1. FC Nürnberg glücklich 2:1 gewann, Nutznießer der Patzer des Spitzenduos.

Da konnte sich Dortmunds Coach Matthias Sammer nicht einmal freuen, dass der BVB zum 13. Mal in Folge ungeschlagen blieb und mit 48 Zählern die Tabellenführung verteidigte. "Wir haben gut gespielt, den Gegner beherrscht, aber wieder nur einen Punkt geholt. Das ist gefährlich", warnte Sammer. Dennoch sah sich Schalkes Manager Rudi Assauer in seinem Meistertipp bestätigt: "Der BVB macht's. Das ist eine Klassemannschaft."

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Restlos bedient: Michael Ballack trottet nach dem 2:2 bei St. Pauli vom Platz.

Nächstes Gipfeltreffen steht an

Was Dortmund am kommenden Sonntag erneut unter Beweis stellen kann: Dann kommt es in Leverkusen zum Gipfeltreffen mit Verfolger Bayer (46 Punkte). "Leverkusen zeigt sich anfällig. Das lässt hoffen. Die Meisterschaft wird jedoch auch dort nicht entschieden", sagte BVB-Keeper Jens Lehmann vorausblickend.

Doch auch Schalke, mit 42 Zählern Vierter, hat sich noch nicht aufgegeben. "Wir müssen dranbleiben. Noch ist alles möglich. Die Konstanz entscheidet, wer in der Tabelle oben bleibt", meinte Andreas Möller.

"Schiri hat uns die Punkte geklaut"

Ganz oben stand Bayer Leverkusen bis zur 90. Minute: Doch ein Elfmeterpfiff von Schiedsrichter Jürgen Jansen (Essen), der zum 2: 2-Ausgleich in letzter Sekunde für den St. Pauli geführt hatte, ließ bei Bayer die Emotionen hochkochen. "Ich hab's mir genau angesehen: Der 'Schiri' hat uns zwei Punkte geklaut - eine Riesensauerei", schimpfte Manager Reiner Calmund. "Ein eindeutiges Handspiel" wollte hingegen der geschmähte Referee Jansen bei einer unglücklichen Abwehraktion von Nationalspieler Bernd Schneider gesehen haben.

"So eine Entscheidung in der letzten Spielminute, das geht gar nicht und ist im Kampf um die Meisterschaft für uns sehr bitter", betonte Nationalspieler Michael Ballack. Nur Kapitän Jens Nowotny äußerte Selbstkritik: "Eine Mannschaft mit unseren Möglichkeiten muss mehr aus seinen Chancen machen, sonst ist die Meisterschaft ganz schnell verspielt."

Forsche Töne von den Bayern

Die hatte der FC Bayern eigentlich schon abgehakt - doch nun wittert der deutsche Rekordmeister wieder Morgenluft. "Angsthasenfußball können wir uns jetzt nicht mehr erlauben. Wir holen uns jetzt einen nach dem anderen von da oben", verkündete Thorsten Fink. Soweit wollte Trainer Ottmar Hitzfeld, der in den vergangenen Wochen erstmals in seiner dreijährigen Amtszeit harsche Kritik einstecken musste, nicht gehen. Zumindest reagierte er auf das Erfolgserlebnis erleichtert: "Wir haben heute eine starke Leistung gezeigt."

Dagegen kam beim 1. FC Kaiserslautern trotz des 2:1 gegen Nürnberg keine Freude auf. "Wir sind nach gutem Beginn in so einen Trott verfallen und haben Rückpässe aus 40 Metern zum eigenen Torwart gespielt", echauffierte sich Teamchef Andreas Brehme. "Wir hätten uns nicht über ein 2:2 beschweren dürfen. Nürnberg war die bessere Mannschaft", gestand auch Miroslav Klose. Entsprechend frustriert war "Club"-Coach Klaus Augenthaler: "Es wäre einfach gewesen, hier zu punkten. Wir waren blauäugig, sorglos und haben uns selbst geschlagen."

Auch Hertha will wieder vorne mitmischen

Ganz andere Töne kamen von Hertha BSC Berlin: Als die "alte Dame" endlich wieder zu neuer Stärke gefunden hatte, folgte die Kampfansage an die Konkurrenz: "Wenn wir so weiter machen, bin ich sehr optimistisch, das wir den Uefa-Cup schaffen", sagte Übergangstrainer Falko Götz nach dem glanzvollen 3:0 bei 1860 München.

Weniger glanzvoll, aber ebenso erfolgreich spielte Borussia Mönchengladbach: Das 2:1 gegen den Hamburger SV war für die Borussen ein wichtiger Sieg im Abstiegskampf. Damit hat der VfB Stuttgart (2:1 gegen Wolfsburg) längst nichts mehr zu tun.

Von Thomas Niklaus, sid - Fotos: dpa


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Zuletzt geändert am 17. Februar 2002 15:38 von sab

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