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Fenerbahce Istanbul gewinnt Stadtduell gegen Erzrivalen Galatasaray

Lorant ist der Pascha vom Bosporus

Istanbul - Erstes Derby, erster Sieg: Fenerbahce-Trainer Werner Lorant ist nach dem 1:0 im brisanten Istanbuler Nachbarschaftsduell gegen den Erzrivalen Galatasaray zumindest bis zum nächsten Lokalduell zum "Pascha vom Bosporus" aufgestiegen. "Ich bin überglücklich, obwohl wir am Ende auch noch drei oder vier Tore hätten schießen können", sagte der frühere Bundesliga-Trainer von 1860 München nach dem Vergleich mit vier Roten Karten für Galatasaray.

Kampf ist Trumpf im Derby: Bülent und Ogün streiten sich um das Leder.

Ganz klar, dass die einseitige Dezimierung für Zündstoff sorgte. "Der Schiedsrichter hat das Spiel kaputt gemacht und meine Mannschaft demontiert", beschwerte sich Galatasarays rumänischer Trainer Mircea Lucescu. Lorant dagegen unterstützte den Unparteiischen in dessen Konsequenz: "Das waren harte Entscheidungen aber allesamt berechtigt." Emre wegen groben Foulspiels (63.), Batista und Hasan wegen Tätlichkeiten (jeweils 76. ) und Bülent wegen Schiedsrichterbeleidigung (78.) mussten vorzeitig vom Feld.

Stadion rechtzeitig erweitert

Erstmals saßen 54.000 Zuschauer bei einem Fenerbahce-Heimspiel auf der Tribüne, weil rund 1000 Arbeiter in der Woche vor dem Derby die Ausbauarbeiten im Sükrü-Faracoglu-Stadion mit einer Energieleistung vollendet hatten. Bislang fanden 42.000 Besucher in der Arena Platz.

Präsident verspricht den Meistertitel

Dementsprechend aufgeheizt war die Atmosphäre und verleitete Fenerbahce-Präsident Aziz Yildirim zu einer überschwänglichen Prognose. "Ich verpreche, dass wir mit Werner Lorant den Meistertitel erfolgreich verteidigen und in der nächsten Saison in der Champions League für mehr Furore sorgen als Galatasaray." Noch aber liegt Fenerbahce vier Punkte hinter dem Rivalen.

Lorant genoss den Augenblick in vollen Zügen

Lorant genoss den Augenblick jedenfalls in vollen Zügen. Er bestieg den Mannschaftsbus mit einem Bier in der Hand. Das hatte ihm der kroatische Torschütze Milan Rapajic (27.) gereicht, nachdem der bei der Dopingprobe nur eine von zwei Flaschen Gerstensaft benötigte, um "Wasser" zu lassen. "Die Atmosphäre war einzigartig. Das gibt es wohl nur in Istanbul", schwärmte Lorant.

Handgemenge im VIP-Bereich

Was es wahrscheinlich auch nur in Istanbul gibt, sind Handgemenge im VIP-Bereich des Stadions. Darin verwickelt war unter anderem Fenerbahces Vizepräsident Sadettin Saran, der offenbar einen Streit schlichte wollte und dafür mit einem Faustschlag ins Gesicht "belohnt" wurde. Dass die Situation daraufhin nicht im gesamten Stadion außer Kontrolle geriet, dafür sorgte das seit langem größte Polizeiaufgebot der Derby-Geschichte. 4500 Beamte sicherten das Spiel, rund ein Drittel mehr als bei früheren Lokalduellen.

Von Ismail Tipi, sid - Foto: AP


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Zuletzt geändert am 17. Februar 2002 13:33 von sab

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