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Mo 18.02.2002

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zurückblättern  ... Das war nichts für schwache Nerven

"Ja, ich habe es geschafft", brüllte Langen seine Freude raus: "Ich hätte mir allerdings zwei zeitgleiche Sieger gewünscht. Reich und ich - wir haben es beide verdient." Der 39-Jährige, vor vier Jahren in Nagano im Vierer ganz vorn, präsentierte lachend ein kleines Plüschtierchen: "Das ist mein Glücksschweinchen. Das hat mir meine Freundin Doreen vor der Abreise zugesteckt."

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Nicht die schnellsten beim Start, dafür anschließend umso schneller: Christoph Langen und Markus Zimmermann.

"Tausend graue Haare bekommen"

Zimmermann stöhnte derweil: "Ich habe tausend graue Haare bekommen." Der 37-Jährige war durch die Oberschenkel-Verletzung von Marco Jakobs, der Daumen drückend und ein wenig traurig an der Bahn stand, kurzfristig eingesprungen. "Ich bin ein Freizeitsportler", sagte der zunächst nur für den Vierer vorgesehene Berchtesgadener: "Für die Spiele habe ich Urlaub genommen." Der Ingenieur ist als Bauleiter tätig, trainiert nach Feierabend von 18 bis 22 Uhr. In seiner Bremser-Karriere hat er nun alles erreicht - nur das Gold im Zweier hatte ihm genau wie Langen noch gefehlt.

Bundestrainer konnte nicht mehr hinschauen

"Ich habe beim letzten Lauf nicht hingeschaut", sagte der sichtlich gezeichnete Bundestrainer Raimund Bethge: "Nun glaube ich, das Ende der Fahnenstange ist noch nicht erreicht. Damit meine ich natürlich den Vierer." Langen könnte den ersten Doppel-Olympiasieg überhaupt seit 1984 durch Wolfgang Hoppe perfekt machen. Viel wichtiger aber: Er würde Meinhard Nehmer, der für die DDR 1976 und 1980 drei Gold- und eine Bronzemedaille holte, in der olympischen Bestenliste von der Spitze ablösen. Langen hat neben zwei Gold- schon zwei Bronzemedaillen in der Bilanz.

Gleichstand vor dem letzten Lauf

Furchtbar aufregende Minuten erlebten jeweils 15.000 Zuschauer an der Eisrinne: Am ersten Tag lag Reich zunächst zwei Hundertstel vor Langen, der holte im zweiten Durchgang eine Hundertstel auf. Mit 28 Zentimetern Rückstand ging der Doppel-Weltmeister in die Nacht. Im dritten Lauf nahm er mit Bahnrekord Reich erneut eine Hundertstel ab - Gleichstand. Die Jury musste die Startfolge für das Finale auslosen, in dem Reich vor Langen in die Bahn ging. Der behielt die Ruhe, raste trotz schlechteren Starts die 1335 lange Eispiste mit Bestzeit hinunter ins Ziel.

"Michael Jordan des Bobsports"

Für die Amerikaner ist Langen laut Ankündigung der Tageszeitung "USA Today" jetzt sogar der "Michael Jordan des Bobsports". Und Prinz Albert von Monaco, der im Vierer selbst an den Start geht, schwärmte: "Ein wundervoller Athlet."

Klare 0,42 Sekunden hinter Reich/Steve Anderhub jubelten zwei weitere Schweizer über Bronze: Martin Annen/Beat Hefti retteten drei Hundertstel auf Todd Hays (USA) ins Ziel. Die Olympia-Neulinge Rene Spies/Franz Sagmeister (Winterberg), denen 0,22 Sekunden zu Rang drei fehlten, freuten sich über Rang sechs.

Von Torsten Teichert, sid - Fotos: dpa

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Zuletzt geändert am 18. Februar 2002 09:27 von sab

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