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Dem zu Saisonbeginn noch hoffnungsvollen 1. FC ist die Konkurrenz entlaufen, da kann auch das von Funkel neu entfachte "Feuerchen" kaum noch wärmen.

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Muss wohl auf ein Fußball-Wunder hoffen: FC-Trainer Friedhelm Funkel.

"Es gibt kein Patentrezept"

Gegen zehn Bremer spielte die Mannschaft am Sonntagabend schlechter als gegen elf. Und trotzdem bemühte sich Funkel ("Ich bin abergläubisch") - der nicht auf der "Misserfolgsbank" seines Vorgängers Ewald Lienen sitzen wollte und wie Morten Olsen anno 1995 rechts von der Ehrentribüne Platz nahm - um Optimismus: "Natürlich ist die Lage nicht einfacher geworden durch unser 0:0 und das 3:0 von Cottbus, aber heute stand eine Mannschaft auf dem Platz. Die Jungs sind 90 Minuten gerannt und sitzen völlig fertig in der Kabine. Die Hoffnung ist weiter vorhanden, aber ein Patentrezept gibt es nicht. Wir brauchen unbedingt ein Tor."

Präsident Caspers räumt Fehler ein

So hatte auch Ewald Lienen seine Mannschaft in stürmischen Zeiten unterstützt. Ohne Erfolg. Der gebeutelte Vereins-Präsident Albert Caspers, der sich mit zerknirschtem Gesicht um Positives im Hinblick auf das nächste Endspiel beim 1. FC Nürnberg bemühte, räumt seine Fehler inzwischen ein: "Ich wurde nicht gut beraten und hatte zu wenig Informationen, wie das Verhältnis zwischen Spielern und Trainer wirklich war. Ewald Lienens Ablösung kam zu spät." Aber auch der Präsident schöpfte aus dem fünften 0:0 der Saison Hoffnung: "Ich habe Kampfbereitschaft gesehen, die Mannschaft ist nicht tot. Mir ist nicht bange vor Nürnberg."

Es gibt keinen, der Tore schießt

Werder-Manager Klaus Allofs, zu besseren FC-Zeiten Profi in Köln, attestierte seinem Ex-Klub "Kampf mit dem Mut der Verzweiflung. Aber wenn man auch die besten Möglichkeiten nicht nutzen kann, wird es irgendwann eng. Trotz des 0:0 gibt es aber noch eine Chance auf den Klassenerhalt, wenn die Kölner eine Serie starten".

Es gibt nur keinen, der Tore schießt. Markus Kurth und Christian Timm nicht mehr, der seit September erstmals wieder reaktivierte Georgi Donkow noch nicht wieder, Marco Reich als teuerster Fehleinkauf aller Zeiten immer noch nicht, und Lilian Laslandes ist weiter gesperrt.

"Wir müssen die Blockade lösen"

"Ich weiß, das sind alles Sprüche für das Phrasenschwein, aber wir müssen die Blockade lösen. Und das geht nur mit einem Tor", sagt Funkel. Selbst die klarsten Möglichkeiten könnten sie gegen Bremen nicht nutzen, die "einzige tausendprozentige Chance des Spiels" (Thomas Cichon) besaß Bremens Ailton in der 85. Minute.

Ein weiteres Problem haben sie in Köln auch noch nicht gelöst. Auf Afrika-Cup-Gewinner Rigobert Song warteten sie in Müngersdorf am Sonntagabend vergeblich. Nach der Rückkehr nach Paris flog der Kapitän von Kameruns Nationalmannschaft gleich nach London zu seiner Familie weiter. "Wir werden alle rechtlichen Möglichkeiten gegen Kameruns Verband ausschöpfen", kündigte Geschäftsführer Wolfgang Loos vollmundig an. Es wird wohl bei einer übersichtlichen Geldstrafe bleiben. Funkel: "Das ist alles kein Thema für mich. Rigo ist erkältet und hätte ohnehin nicht spielen können."

Von Christoph Fischer, sid - Fotos: dpa


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Zuletzt geändert am 18. Februar 2002 13:48 von sab

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