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Abzocke bei über Telekom vermittelte Bahnauskunft vorgeworfen:

Abmahnung für Bahn und Telekom

Berlin/Bonn - Verbraucherschützer haben Deutscher Bahn und Telekom "Abzocke" bei der telefonischen Bahnauskunft vorgeworfen und den Unternehmen eine Abmahnung geschickt. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) und der Fahrgastverband Pro Bahn kritisierten am Montag in Berlin, dass die beiden Unternehmen bei ihrer Werbung für die Weitervermittlung von der Telekom-Auskunft zur Bahnauskunft verschwiegen, dass die Gebühren fast zehn Mal so hoch seien wie bei der direkten Anwahl.

"Man kann doch nicht ernsthaft für denselben Service das Zehnfache an Gebühren verlangen, ohne darauf hinzuweisen", sagte der Rechtsexperte des vzbv, Thorsten Kasper. In den vergangenen Wochen seien wiederholt Beschwerden von Bahnkunden beim Fahrgastverband Pro Bahn wegen der großflächigen Werbung von Bahn und Telekom eingegangen.

Nach Angaben der Verbraucherschützer werden nach der Weitervermittlung durch die Deutsche Telekom an die Bahn-Auskunft die höheren Gesprächsgebühren der Telekom-Auskunft (0,99 Euro pro Minute) statt die bei der Direktwahl der Bahnauskunft fälligen 0,121 Euro pro Minute berechnet.

Telekom weist Vorwürfe zurück

Ein Telekom-Sprecher wies in Bonn die Vorwürfe als unzutreffend zurück. Vor der Weitervermittlung werde der Anrufer bei der Telekom-Auskunft ausdrücklich auf den Preis von 99 Euro-Cent pro Minute hingewiesen. Die Bahn garantiere allerdings, dass vermittelte Kunden an eventuellen Warteschleifen bei der Fahrplanauskunft vorbeigeleitet und bevorzugt bedient würden. "Ob ein Kunde bereit ist, den Preis zu zahlen, entscheidet er schließlich selbst", sagte der Sprecher.

Nach Angabe der abmahnenden Verbände haben Telekom und Bahn nun bis zum 25. Februar 2002 Zeit, die beanstandete Werbung einzustellen und eine Unterlassungserklärung abzugeben.

AP


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Zuletzt geändert am 18. Februar 2002 14:24 von aj

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