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zurückblättern  ... Vermutlich vier Tote durch Lungenpest

In den Bundesstaaten Himachal Pradesh und Uttaranchal, wo die ersten Fälle aufgetreten waren, wurden Häuser desinfiziert und Antibiotika an 35.000 Menschen verteilt. Eine Spezialklinik der Hauptstadt Neu Delhi wurde beauftragt, die nötige Ausrüstung und Medikamente bereit zu halten.

Durch den Biss eines Rattenflohs infiziert

Das erste mutmaßliche Opfer der Krankheit war am 2. Februar im nördlichen Bundesstaat Himachal Pradesh gestorben. Die Dorfbewohner meinen, der Mann habe sich bei der Jagd im Dschungel durch den Biss eines Rattenflohs infiziert. Eine Woche später starb seine Frau. Zwei Frauen aus dem benachbarten Bundesstaat Uttaranchal, die die Familie besucht hatten, starben am Freitag und am Montag.

Bei 13 Menschen bestand der Verdacht auf Ansteckung. Acht von ihnen waren in Quarantäne und wurden in der Klinik in Chandigarh behandelt. Drei der Patienten schwebten in Lebensgefahr. Beim letzten Ausbruch der Pest in Indien waren 1994 etwa 100 Menschen ums Leben gekommen. Die Krankheit ist mit Antibiotika heilbar.

Angst in der Bevölkerung

Die Ungewissheit nach den ersten Verdachtsfällen steigerte die Angst in der Bevölkerung. In Rohru in Himachal Pradesh flohen Menschen aus einem Krankenhaus, in dem Patienten mit der Lungenkrankheit behandelt wurden. Der Gesundheitsminister von Delhi, A. K. Walia, beklagte, dass in der Hauptstadt täglich 1000 Tonnen Müll liegen blieben. Die Abfälle ziehen Ratten an.

Auch wenn die Pest durch Medikamente und Hygiene heute stark eingedämmt ist, sei der Pesterreger Yersinia Pestis nicht völlig auszurotten, sagte Alexander Rakin, Experte des Max von Pettenkofer-Instituts für Hygiene und Medizinische Mikrobiologie in München. So trete die Krankheit immer wieder vereinzelt in Zentral- und Südostasien, in Madagaskar, Zentral- und Südafrika sowie in den USA und Mittel- und Südamerika auf. Die Erreger halten sich vor allem in Ratten und Rattenflöhen.

dpa - Foto: AP


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Zuletzt geändert am 18. Februar 2002 15:15 von aj

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