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HSV-Führung als Besenkommando: Kader-Kehraus zum Saisonende

Hanseaten wollen keine graue Maus werden

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Fordert neue Spieler: HSV-Trainer Kurt Jara.

Hamburg - Beim Hamburger SV formiert sich ein Besenkommando, um im Mittelmaß-Kader des Fußball-Bundesligisten mit eiserner Hand zu kehren. Nach dem 1:2 bei Aufsteiger und Abstiegskandidat Borussia Mönchengladbach ist dem HSV-Vorsitzenden Werner Hackmann und Sportchef Holger Hieronymus der Geduldsfaden gerissen.

Hackmann: "So geht es nicht weiter." Trainer Kurt Jara hält sich mit lautstark formuliertem Groll zwar noch zurück, fordert für die neue Spielzeit aber Top-Spieler internationalen Top-Formats. Der mit Europacup-Ambitionen gestartete hanseatische Traditionsverein ist zur grauen Maus der Bundesliga verkommen. Erneut müssen die Hamburger bei einer Differenz von lediglich fünf Punkten zur Abstiegsregion um ihren Dauer-Platz in der Eliteliga fürchten.

Rausschmiss-Welle steht bevor

"Wenn man immer redet, und es kommt nichts dabei rum, dann muss man die Konsequenzen daraus ziehen. Und wenn die Ohren der Spieler auf Durchzug stehen, dann haben wir vielleicht nicht die richtigen Leute. Es wird Veränderungen im personellen Bereich geben", hatte Hieronymus unmittelbar nach der Gladbach-Pleite angekündigt. Die Rausschmiss-Welle, die von einem Hamburger Radiosender als "Massenentlassung" tituliert wurde, soll am Saisonende greifen. "Wenn man darüber redet, dass die Mannschaft ein neues Gesicht bekommt, muss man auch darüber reden, Leute trotz laufender Verträge abzugeben", verkündete Chef Hackmann.

Roy Präger flirtet mit VfL Wolfsburg

Dem Kehraus zum Opfer fallen Mahmut Yilmaz und Thomas Hillenbrand, deren Verträge auslaufen. An Jan Sandmann (Vertrag bis 2003) besteht ebenfalls kein Interesse mehr. Roy Präger, dessen Arbeitsverhältnis im Juni endet, will zurück zum VfL Wolfsburg. Für ein ausgedehntes Transfermarkt-Shoping benötigt der HSV aber dringend Bares. Die Besenreinheit wird mit großer Wahrscheinlichkeit auch Marcel Ketelaer und Marek Heinz (beide bis 2004) erfassen. Erhoffter Erlös: jeweils 1,5 bis 2 Millionen Euro. Marcel Maltritz (bis 2004) bringt vermutlich nur die Hälfte ein.

Leverkusen an Ingo Hertzsch interessiert

Lukrativere Geschäfte können mit Ingo Hertzsch (bis 2004), an dem Bayer Leverkusen laut Manager Reiner Calmund unverändert Interesse hat, Sergej Barbarez (bis 2003) und Mehdi Mahdavikia (bis 2004) gemacht werden. Unter drei Millionen Euro will man weder Hertzsch noch den Iraner Mahdavikia ziehen lassen. Für Barbarez, in der letzten Saison immerhin Torschützenkönig mit 22 Treffern, darf es gern das Doppelte sein. Bereits verlassen haben den Verein in dieser Saison Andrej Panadic, Anthony Yeboah, Stig Töfting, Carsten Wehlmann, Marinus Bester und Benjamin Kruse. Das Besenkommando entstaubt die Rumpelkammer HSV.

Von Franko Koitzsch, dpa - Foto: dpa

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Zuletzt geändert am 19. Februar 2002 14:03 von sab

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