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Wintermärchen mit System: Die Gründe für die deutschen Erfolge

Exzellente Trainer und noch bessere Infrastruktur

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Goldschmied: Sprungtrainer Reinhard Heß hat ein präzises Sichtungssystem ausgetüftelt - der Erfolg gibt ihm Recht.

Salt Lake City - Das Wintermärchen der deutschen Sportler auf Eis und Schnee hat System. Konzentration der Kräfte, exzellente Trainer, nachdrängender Nachwuchs und innovative Material- Entwicklung sind einige der Gründe für den im Vergleich zu den Olympischen Spielen im Sommer kontinuierlich großen Erfolg bei Winterspielen. In Salt Lake City steuern die Deutschen, die nach 47 von 78 Entscheidungen bereits 24 Medaillen (8 Gold/10 Silber/6 Bronze) auf dem Konto haben, ein neues historisches Hoch an.

Bereits die 29 Edelmetall-Plaketten von Nagano 1998 galten als "Jahrhundert-Ergebnis". Weitere heiße Eisen hat die deutsche Mannschaft noch im Feuer im Vierer-Bob, im Zweier-Bob der Frauen, im Eisschnelllaufen der Frauen über 1500 m und 5000 m, im Biathlon mit der Herren-Staffel und im Sprintwettbewerb der Nordischen Kombination.

"Es wird aus einem Guss gearbeitet"

"Die Sommersportarten können von den Wintersport-Verbänden viel lernen", lobt Armin Baumert, Direktor des Bereich Leistungssport (BL) im Deutschen Sportbund (DSB). Die exzellente Kooperation von Bundes- und Vereinstrainer, eine Sportstätten-Infrastruktur auf hohem Niveau und professionelle Verbandsstrukturen nennt er als Ursachen für den alljährlichen Erfolgsboom im Winter. "Es gibt eine Gesamtverantwortung in der Trainerschaft. Da wird wie aus einem Guss gearbeitet", erklärt Baumert, "und vor allem individuelle Feinarbeit auf hohem Niveau" geleistet.

"Sportstätten-Situation ist Weltklasse"

Reibungsverluste durch Interessenkonflikte zwischen Spitzenverband und ihren Clubs gebe es kaum. Zudem sei die Sportstätten-Situation Weltklasse. "Die infrastrukturellen Bedingungen in Deutschland sind vom Feinsten. Vor allem was die gedeckten Sportanlagen angeht, gibt es keine Defizite", urteilt Baumert. Zum Erfolgsrezept gehört aber auch die gelungene Talentförderung und sehr gute Heranführung der Anschlusskader an internationales Niveau. "Die Spitze fühlt den Druck erfolgreicher Junioren", so Baumert.

Auch bei der im Wintersport sehr wichtigen Frage der Material- Innovation seien unter anderen die Tüftler vom Forschungs- und Entwicklungsstelle für Sportgeräte (FES) in Berlin führend. "Alle fahren FES-Geräte. Und wenn die Technik nur einen Anteil von zwei Prozent hätte, wären das in der Bahn eine halbe Sekunde", beschrieb Rodel-Bundestrainer Thomas Schwab die Bedeutung der FES-Tüftler.

"Im Sommer kranken wir an der Zersplitterung" weiterblättern
 

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Zuletzt geändert am 19. Februar 2002 11:48 von sab

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