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Vermutlich Signal übersehen:

Sechs Verletzte bei Zug-Kollision in Essen

Essen- Bei einem Zugunglück im Essener Hauptbahnhof sind am späten Dienstagabend sechs Menschen verletzt worden, davon ein Fahrgast schwer. Zwei S-Bahnzüge waren nach Angaben des Bundesgrenzschutzes (BGS) an einer Weiche zusammengeprallt. Die Führerstände der Loks wurden teilweise zerstört.

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Die beschädigte Lok steht auf den Gleisen des Essener Bahnhofs.

Offenbar habe der Lokführer des ausfahrenden Zuges auf dem Weg ins Depot ein Signal übersehen, sagte ein leitender BGS-Beamter am Mittwoch in Essen. Die Aufprallgeschwindigkeit habe vermutlich im zweistelligen Stundenkilometer-Bereich gelegen. Die Kollision war bereits der dritte Bahnunfall innerhalb einer Woche in Essen. Zwei Lokführer, zwei Begleiter im Führerstand und zwei Reisende zogen sich bei dem neuerlichen Unfall vorwiegend Prellungen an Kopf und Körper zu. Bis auf einen Lokführer kamen alle ins Krankenhaus.

Führerstand aufgerissen

Die aus dem Bahnhof fahrende S-Bahn war um 22.53 Uhr auf dem Weg ins Depot an einer Weiche gegen eine aus Bottrop kommende S-Bahn (S 9) geprallt. Die einfahrende Bahn, die rund 50 Meter vor dem Bahnsteig getroffen wurde, war nur schwach besetzt. Der Führerstand wurde an der linken Frontseite auf einer Länge von etwa zwei Metern aufgerissen, die Lok des ausfahrenden Zuges (ebenfalls S 9) wurde im Frontbereich stark eingedrückt. Beide Loks mussten mit schwerem Gerät voneinander getrennt werden. Die Bergungsarbeiten dauerten bis Mittwoch an.

Bereits vergangenen Donnerstag waren im Essener Hauptbahnhof sieben Menschen leicht verletzt worden, als eine S-Bahn mit geringer Geschwindigkeit auf einen Prellbock fuhr. Einen Tag später durchbrach ein führerloser Rangierzug in Bahnhofsnähe einen Prellbock. Dabei wurde niemand verletzt.

dpa - Foto: AP


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Zuletzt geändert am 20. Februar 2002 14:42 von aj

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