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Widersprüchliche Aussagen des Hauptbelastungszeugen:

Freispruch im Kokain-Prozess gegen Erbprinz

Villingen-Schwenningen - Heinrich Maximilian Erbprinz zu Fürstenberg ist am Mittwoch vom Amtsgericht in Villingen-Schwenningen (Baden-Württemberg) in einem Drogenverfahren freigesprochen worden. Der Sohn des Chefs des Adelshauses Fürstenberg stand im Verdacht, Kokain genommen zu haben.

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Freigesprochen: Heinrich Maximilian Erbprinz zu Fürstenberg.

Widersprüchliche Aussagen des Hauptbelastungszeugen, eines Ex- Mafia-Mitglieds, hätten zu Gunsten des Angeklagten ausgelegt werden müssen, sagte der Vorsitzende Richter. Der 51-jährige Adelige war angeklagt worden, weil er Anfang der 90er Jahre bis zu 15 Gramm Kokain gekauft und konsumiert haben soll. Staatsanwaltschaft und Verteidigung hatten in ihren Plädoyers Freispruch gefordert. Ein Polizeibeamter konnte als Zeuge zur Menge sowie der Qualität des angeblich an den Erbprinzen gelieferten Kokains keine Angaben machen.

Verteidiger: Verfahren hatte "Prangerwirkung"

Der Verteidiger sagte, von den anfänglichen Vorwürfen, der Erbprinz zu Fürstenberg habe zwei Kilogramm Kokain erworben, sei nichts übrig geblieben. Damals war sogar ein Haftbefehl gegen den Adeligen ausgestellt worden. Zudem wurde das Schloß der Familie in Donaueschingen (Schwarzwald-Baar-Kreis) durchsucht. Durch die große Medienwirksamkeit habe das Verfahren eine "Prangerwirkung" gehabt, ohne dass Fürstenberg sich habe wehren können.

"Schwarzwald-Kokain-Connection"

Der Erbprinz war nach den Aussagen eines ehemaligen Mafiosi sowie der Zerschlagung der so genannten "Schwarzwald-Kokain-Connection" in den Sog der Ermittlungen geraten. Nach der Urteilsverkündung sprach er von einer "Achterbahn der Gefühle", die er in dem Verfahren durchlebt habe. Er sei "sehr zufrieden und glücklich" mit dem Prozessverlauf. Sein Anwalt sagte: "Es gibt kein besseres Urteil."

dpa - Foto: dpa


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Zuletzt geändert am 20. Februar 2002 15:19 von aj

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