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Olympiasiegerin im Porträt: Im dritten Anlauf das erste Gold

Sexy Anni: Die Schöne oder das Biest?

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Anni Friesinger und die lang ersehnte Goldmedaille: Da kann man sichc schon mal ein Schlückchen gönnen.

Salt Lake City - Sie ist schnell, sie ist sexy. Tätowierung auf dem Bauchnabel, Piercings, Tattoos, flotte Sprüche gehören zu ihrem Image. Die bayrische Frohnatur spaltet die Nation.

Für die einen markiert sie mit ihrer frischen, unverbrauchten Art das lang ersehnte Ende der wortkargen, oft stereotyp wirkenden Eisschnelllauf-Garde alter Prägung. Für die anderen ist sie der überdrehte Typ mit der gekünstelten Freundlichkeit in jeder Lebenslage. Für Anni Friesinger selbst ist nur eines wichtig: "Ich bin, wie ich bin. Ich will mich nicht verbiegen."

"Zickenzone" an der Zimmertür

Als Medien vom "Zicken-Duell" zwischen ihr und Claudia Pechstein berichteten und sich die Erzrivalin aus Berlin vehement dagegen sträubte, eine "Zicke" zu sein, löste dies bei Anni Friesinger die Gegenreaktion aus: An die Tür ihres Zimmers im Olympischen Dorf klebte sie das Schild "Zickenzone". Jeden Tag durfte sich Claudia Pechstein, die in der selben Wohnung untergebracht ist, daran reiben.

Noch nie mit den Kurven gegeizt

Mit ihren Kurven hat Anni Friesinger nie gegeizt. Die deutschen Illustrierten reißen sich um ihre Aktfotos. "Warum soll ich nicht zeigen, was ich habe. Aber eine bestimmte Grenze werde ich nicht überschreiten", meint die Inzellerin. Zur Luder-Fraktion oder gar als Eis-Naddel ("Spiegel") will sie sich jedoch nicht gezählt wissen. "Leute, die so was schreiben, haben keine Ahnung vom Eisschnelllauf." Punkt. Aus. Das war deutlich.

Keine Diskussionen um sportliche Meriten

Über die sportlichen Meriten gibt es viel weniger Diskussionen. Nach den WM-Titeln 1998 und 2001 auf ihrer Spezialstrecke, dem ersten Mehrkampf-Gold im Vorjahr in Budapest sowie den beiden EM-Titeln 2000 und 2002 war der erste Olympiasieg folgerichtig. Und sie kann auf eine Serie verweisen, die selbst Rekordweltmeisterin Gunda Niemann- Stirnemann Respekt abnötigt: Seit dem 2. Februar 2001, als sie Claudia Pechstein beim Weltcup in Heerenveen unterlag, ist die Inzellerin über 1500 m unbesiegt. Und diese Serie soll nach dem Wunsch des Glamour Girls nicht nur diese Saison überdauern.

Von Frank Thomas, dpa - Foto: dpa

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Zuletzt geändert am 21. Februar 2002 09:47 von sab

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