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Briten in Kabul beschossen - Regierung will Taliban-Kämpfer ausweisen

CIA befürchtet Chaos in Afghanistan

Kabul/Washington/Taschkent - Fünf Tage nach einem tödlichen Zwischenfall in Kabul sind britische Soldaten der internationalen Schutztruppe ISAF beschossen worden. Das teilte ISAF-Sprecher Graham Dunlop am Donnerstag in Kabul mit. Unbekannte hätten am Mittwochabend das Feuer auf die Fallschirmjäger eröffnet, als diese in einen Beobachtungsposten gehen wollten. Die Briten und afghanische Soldaten hätten zurückgeschossen. Es sei niemand verletzt worden.

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Deutsche ISAF- Soldaten schieben Wache bei Kabul.

Der US-Geheimdienst CIA befürchtet wegen der Machtkämpfe unter den Milizen ein Chaos in Afghanistan. Die afghanische Führung will Tausende von ausländischen Taliban-Kämpfern ausweisen.

Am Samstag hatten britische Fallschirmjäger das Taxi einer schwangeren Frau beschossen und deren Schwager getötet. Nach britischer Darstellung waren die Soldaten zuerst angegriffen worden. Die afghanischen Behörden bestritten dies und sprachen von einem tragischen Irrtum.

Lokale Milizen widersetzen sich Gouverneuren

Nach Ansicht der CIA droht Afghanistan wieder in Gewalt und Chaos zu verfallen, wenn es nicht gelinge, die Machtkämpfe unter den Milizen zu beenden. Das berichtete die Zeitung "New York Times" unter Berufung auf einen internen CIA-Bericht. Um die Kämpfe zu beenden, müssten rasch eine afghanische Armee und eine Polizeitruppe aufgebaut werden, hieß es demnach in dem Bericht.

Im Osten des Landes hatten sich lokale Milizen mehrfach den von Kabul ernannten Gouverneuren widersetzt. Außerdem deuten nach Ansicht von Beobachtern Widersprüche in den Darstellungen über den Mord an Luftfahrtminister Abdul Rahman vor einer Woche auf Machtkämpfe innerhalb der Übergangsregierung von Hamid Karsai hin. Karsai hatte den Mord als Verschwörung bezeichnet, Außenminister Abdullah Abdullah hatte dagegen von spontaner Gewalt wütender Pilger gesprochen.

Allein in Schibirgan fast 3500 El-Kaida-Kämpfer inhaftiert

Die afghanischen Behörden wollen mehrere tausend ausländische Taliban-Kämpfer ausweisen. Das kündigte der stellvertretende afghanische Verteidigungsminister Abdul Raschid Dostum in Usbekistan an. Dostum ist einer der mächtigsten Milizenführer Afghanistans und gehört zur usbekischen Minderheit.

Nach Dostums Angaben sind allein im Gefängnis der Stadt Schibirgan fast 3500 Angehörige der Taliban und der Terrororganisation El Kaida inhaftiert, von denen mehr als drei Viertel Ausländer seien. Als Herkunftsländer nannte Dostum Pakistan, China und eine Reihe arabischer Staaten.

dpa - Foto: dpa


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Zuletzt geändert am 21. Februar 2002 14:59 von aj

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