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Mehr Unfälle und weniger Verletzte - Auto-Clubs warnen vor Euphorie

Zahl der Verkehrstoten auf Tiefstand

Wiesbaden - Die Zahl der tödlichen Verkehrsunfälle in Deutschland ist 2001 auf den niedrigsten Jahresstand seit Einführung der Unfallstatistik in Deutschland gesunken. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes vom Donnerstag kamen 6.949 Menschen ums Leben. Das waren den Ergebnissen zufolge 554 Tote oder sieben Prozent weniger als im Vorjahr. Obwohl sich insgesamt mehr Unfälle ereignet hätten, habe es im vergangenen Jahr auch weniger Verletzte gegeben. Automobilverbände warnten jedoch vor übertriebenen Erwartungen.

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Die Zahl der Verletzten ging den vorläufigen Ergebnissen des Wiesbadener Bundesamtes zufolge um zwei Prozent zurück: 2001 wurden rund 494.400 Personen bei Verkehrsunfällen auf Deutschlands Straßen verletzt, an die 9.700 weniger als im Vorjahr. Die Zahl der registrierten Unfälle stieg gegenüber 2000 um mehr als 10.000 oder 0,5 Prozent. Insgesamt nahm die Polizei 2,36 Millionen Unfälle auf, darunter 374.800 mit Personenschaden.

Airbags und ABS

ADAC-Pressesprecher Dieter Wirsich sieht den wichtigsten Grund für den Rückgang der Unfälle mit Personenschäden in der verbesserten Sicherheit der Fahrzeuge durch Airbags oder das Antiblockiersystem (ABS). Der Automobilclub AvD warnte dagegen vor einer nachlassenden Disziplin der Autofahrer. Gerade die erhöhte passive Sicherheit führe zu immer riskanteren Fahrweisen, sagte Sprecher Jochen Hövekemeier auf Anfrage. Der Auto Club Europa (ACE) wies darauf hin, dass die EU-Kommission für die kommenden 15 Jahre eine Halbierung der Zahl der tödlichen Unfälle anstrebe. Bei der bisherigen Entwicklung werde dieses Ziel verfehlt, sagte ein ACE-Sprecher in Stuttgart.

Größter Anstieg in Hamburg

Im Bundesdurchschnitt kommen von einer Millionen Menschen 84 im Straßenverkehr um. Weit über diesem Durchschnitt lagen Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Sachsen-Anhalt, weit darunter die Stadtstaaten Berlin, Bremen und Hamburg. Den größten Anstieg der Verkehrstoten gab es in Hamburg mit 29 Prozent; dagegen gingen die Zahlen in Berlin, Bremen und Mecklenburg Vorpommern um bis zu 27 Prozent zurück.

Die Statistik der Straßenverkehrsunfälle wurde 1953 eingeführt. Die meisten Verkehrstoten gab es in Deutschland 1970. Damals starben in der Bundesrepublik und der DDR insgesamt 21.332 Menschen bei Verkehrsunfällen.

AP - Grafik: Reuters


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Zuletzt geändert am 21. Februar 2002 14:25 von aj

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