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Vorstellung der rheinland-pfälzischen Kriminalstatistik 2001:

Internet-Kriminalität nimmt zu

Mainz - Das Internet wird zunehmend für Straftaten genutzt. Darauf verwies der rheinland-pfälzische Innenminister Walter Zuber (SPD) am Freitag in Mainz bei der Vorlage der polizeilichen Kriminalstatistik 2001. Dabei handele es sich vornehmlich um Wirtschaftkriminalität, Betrug, Verbreitung jugendgefährdender Schriften und Jugendpornografie, rechtsextremistische Propagandadelikte, Urheberrechtsverstöße und Computersabotage.

Nach Angaben Zubers registrierte die rheinland-pfälzische Polizei mehr als 250 Einzelfälle, bei denen Straftäter mehrfach Gelder von Konten von Internetteilnehmern einzogen. Auch hätten "Hacker" Passwörter für Internet-Zugänge ausgespäht und sie im System bundesweit Unberechtigten zum Serven zur Verfügung gestellt. Fast 300 solcher Fälle seien der rheinland-pfälzischen Polizei im vergangenen Jahr bekannt geworden.

"Koordinierungsgruppe Internet-Kriminalität" eingerichtet

Die Landesregierung, so der Minister, nutze das gesamte Instrumentarium, das zur Vorbeugung und zur Verfolgung von Straftaten im Internet existiere. Sie habe eine Ressort übergreifende "Koordinierungsgruppe Internet-Kriminalität" eingerichtet, über die laut Zuber eine intensive Zusammenarbeit mit allen Stellen des Landes gewährleistet sei, die mit der Bekämpfung missbräuchlicher Aktivitäten im Internet beauftragt sind. Außerdem werde im Landeskriminalamt zurzeit eine polizeiliche Konzeption zur Internet-Kriminalität erarbeitet.

Die Straftaten gingen in Rheinland-Pfalz im Jahr 2001 insgesamt um drei Prozent auf rund 262.000 Fälle zurück. Die Aufklärungsquote beträgt 56,6 Prozent. Ihren Rückgang um 2,3 Prozent erklärte der Innenminister mit der hohen Arbeitsbelastung der Polizei durch Castor-Transporte und nach den Terroranschlägen in Amerika. Rheinland-Pfalz sei weiterhin eines der sichersten Bundesländer, sagte Zuber.

Jugendkriminalität steigt

Besorgt äußerte sich der Minister über die Entwicklung der Jugendkriminalität. Der Anteil Kinder und Jugendlichen unter 21 Jahren an den insgesamt ermittelten Tatverdächtigen liegt in Rheinland-Pfalz bei 28 Prozent. Die Polizei ermittelte 2001 gegen rund 30.000 Kinder und Jugendliche wegen einer Straftat.

Nach dem 11. September 2001 wurden in Rheinland-Pfalz über 300 sogenannte Resonanzstraftaten registriert, darunter 29 Bombendrohungen und 260 Milzbrand-Verdachtsfälle. 119 Ermittlungsverfahren seien eingeleitet worden, sagte Zuber.

AP

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Zuletzt geändert am 22. Februar 2002 14:55 von tea

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