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1. FC Köln verliert 0:2 beim "Club"- Präsident Caspers ernüchtert:

"Wir brauchen ein Wunder"

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Letzte Chance verpasst?: Deprimierte Kölner im Nürnberger Frankenstadion

Nürnberg - Der brasilianische Vertragsamteur Cacau hat dem 1. FC Köln fast im Alleingang die wohl letzte Hoffnung auf den Verbleib in der Fußball-Bundesliga geraubt.

Mit seinem dritten Saison-Doppelpack sorgte der Stürmer des 1. FC Nürnberg für das 2:0 (1:0) des "Clubs", der damit den erneuten Sprung von den Abstiegsrängen schaffte. "Nun brauchen wir ein Wunder", sagte Kölns Vereinspräsident Albert Caspers.

Nach seinem Blitztor in der 2. Minute legte der 20-jährige Cacau vor 25 100 Zuschauern im Frankenstadion in der zweiten Hälfte (70.) seinen sechsten Saisontreffer nach. Schlusslicht Köln zeigte in einem schwachen Spiel eine weitgehend desolate Leistung und ist mit 959 Minuten ohne Torerfolg nur noch fünf Minuten von der Einstellung des Negativ-Rekords vom 1. FC Saarbrücken entfernt.

Torhüter Pröll rettete vor der Blamage

"Wir werden uns mit der Planung für die 2. Liga beschäftigen müssen" - Kölns Vereinspräsident Albert Caspers resignierend

Die vermeintlich letzte Chance im Kampf um den Klassenverbleib verspielten die Kölner bereits in der Anfangsphase. Nur dank Torhüter Markus Pröll gerieten die Rheinländer nicht noch höher in Rückstand. Machtlos war der 22-Jährige allerdings beim Linksschuss von Cacau zu seinem fünften Saisontreffer.

Augenthaler sprach "etwas lauter" in der Pause...

Voraus ging dem feinen Schlenzer ins linke Eck ein gescheiterter Versuch vom sehr emsigen Paulo Rink. Nach einem kapitalen Schnitzer von Kölns Manndecker Marc Zellweger musste sich der Deutsch-Brasilianer allerdings Torwart Pröll geschlagen geben, ehe Cacau den Abpraller nutzte. "Ich habe vorher gesagt, dass das unser Tag werden könnte. In der Pause musste ich allerdings etwas lauter werden", sagte Trainer Klaus Augenthaler.

Vom "FC jeff Jas" war nichts zu sehen

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Paulo Rink,li, mit Kölns Manndecker Zellweger, hatte zweimal Pech

Pech hatte dagegen Rink, den Augenthaler im Vorfeld öffentlich hart kritisiert hatte, auch in zwei weiteren Szenen. Zuerst scheiterte mit einem Kopfball (14.) und dann mit einem Rechtsschuss (21.) am überragenden Pröll. Im Gegensatz zum Keeper fehlte es den Feldspielern durchweg an Erstliga-Format. Von der ausgegeben Devise "FC jeff Jas" war so gut wie nichts zu sehen. Statt dessen waren Leerlauf und verbale Auseinandersetzungen mit "Freund und Feind" sowie Hilflosigkeit in Form von Foulspielen angesagt.

Einziger Lichtblick: Kölns Cullmann

Lediglich Carsten Cullmann setzte sich ein paar Mal gegen die Franken, die nach gut 20 Minuten unverständlicherweise den Faden verloren, in Szene. Der nach überstandener Virusinfektion ins Team zurück gekehrte Kameruner Nationanalmannschaftskapitän Rigobert Song konnte der Kölner Abwehr dagegen keine Sicherheit verleihen.

Auf der Gegenseite kehrten Cacau und Rajko Tavcar für Kai Michalke ins Team zurück. Während der Doppel-Torschütze, der auch bei seinem zweiten Treffer von der Vorarbeit seines Sturmpartners Rink profitierte, seinen Einsatz rechtfertigte, fehlte dem zuletzt starken Tavcar auf der linken Seite die Bindung zum Spiel.

Jens Marx, dpa


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Zuletzt geändert am 23. Februar 2002 20:14 von to

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