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3:0 gegen schwache Freiburger

Schalke hält Kontakt zur Spitze

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Alles klar auf Schalke: Manager Assauer und Co-Trainer Gehrke

Gelsenkirchen - Mit einem Pflichtsieg über den abstiegsbedrohten SC Freiburg hat der FC Schalke 04 Kontakt zur Tabellenspitze der Fußball-Bundesliga gehalten. Der Revierclub besiegte am Samstag die Breisgauer verdient mit 3:0 (3:0) und bleibt mit dem sechsten Sieg im siebten Spiel die beste Mannschaft der Rückrunde.

Vor 60 583 Zuschauern in der ausverkauften Arena "AufSchalke" brachten Jörg Böhme (15.), Gerald Asamoah (37.) und Marc Wilmots (39.) den ungefährdeten Erfolg schon vor der Pause unter Dach und Fach. Freiburg dagegen befindet sich nach dem fünften sieglosen Spiel in Folge weiterhin mitten im Abstiegskampf.

Erstmals seit seinem Amtsantritt saß Schalke-Coach Huub Stevens wegen eines Trauerfalls in der Familie nicht selbst auf der Trainerbank.

"Wir haben das Selbstvertrauen, das wir uns in den letzten Spielen erarbeitet haben, mitgenommen und sehr viel Druck gemacht" - Schalkes Co-Trainer Holger Gehrke vertrat Huub Stevens

Der Niederländer wurde von Co-Trainer Holger Gehrke vertreten. Und der Stevens-Vertreter war anschließend natürlich hoch zufrieden: "Nach den zwei wunderschönen Toren konnten wir in der zweiten Halbzeit das Tempo etwas herausnehmen", sagte Gehrke.

Freiburgs Zkitischwili - vom Platz in den Kreissaal

Während die "Königsblauen" weiter ohne die verletzten Emile Mpenza und Tomasz Hajto auskommen mussten, fiel bei den Freiburgern kurzfristig Levan Zkitischwili aus. Die Frau des Georgiers erwartete ein Baby. Für ihn rückte Abder Ramdane in die Startformation.

Schalke übernahm sofort das Kommando

Von Beginn an übernahmen die Schalker das Kommando. Den ersten Warnschuss auf das Tor von Richard Golz gab Ebbe Sand (8.) aus rund 20 Metern ab, doch der Ball strich knapp über die Latte. In der Folgezeit erspielten sich die Platzherren eine klare Feldüberlegenheit, wirkten aggressiver und lauffreudiger.

Fast folgerichtig fiel nach einer Viertelstunde die Führung: Böhme lief zunächst parallel zur Strafraumlinie, und als er nicht angegriffen wurde, zog er aus gut 22 Metern ab. Golz war bei dem platzierten Flachschuss ohne Chance. Nur sechs Minuten später hatte Wilmots per Kopf die Möglichkeit zum 2:0, doch Ibrahim Tanko bugsierte den Ball in höchster Not von der Linie.

Asamoah weckte seine Kollegen aus dem Mittagsschlaf

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Richtung Siegerstraße: Asamoah traf zum 2:0

Mitte der ersten Halbzeit plätscherte das Spiel etwas dahin und beide Teams rieben sich in vielen Zweikämpfen auf. Bis zur 30. Minute verteilte Schiedsrichter Jürgen Aust (Köln) fünf Gelbe Karten. Acht Minuten vor der Pause brachte Asamoah sein Team auf die Siegerstraße. Eine wunderschöne Ballstafette über Wilmots und Sandverwertete Asamoah zum verdienten 2:0.

Vor dem Halbzeitpfiff war alles klar

Nur zwei Minuten später sorgte der stark aufspielende Belgier Wilmots völlig freistehend nach einer Flanke von Asamoah per Kopf für die 3:0-Vorentscheidung. Die Gäste enttäuschten auf der ganzen Linie und konnten sich in der ersten Halbzeit keine nennenswerte Torchancen erarbeiten. "Bei den Gegentoren zum 0:2 und 0:3 haben wir ein schlechtes Abwehrverhalten gezeigt. Da war das Spiel leider schon entschieden", bemängelte Freiburgs Trainer Volker Finke.

Finkes Mannen ohne Biss

Im zweiten Durchgang änderte sich das Bild keineswegs. Die Freiburger boten für eine Mannschaft, die gegen die Abstieg spielt, viel zu wenig Gegenwehr. Schalke spielte wie im Training, schaltete jedoch einen Gang zurück. Dennoch hatten Andreas Möller (57.), der mit einem Distanzschuss an Golz scheiterte, sowie Wilmots (71.) durchaus gute Möglichkeiten zu weiteren Treffern. Auf der Gegenseite verbrachte Oliver Reck in seinem 100. Bundesligaspiel für Schalke einen ruhigen Nachmittag.

Ulli Brünger, dpa


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Zuletzt geändert am 23. Februar 2002 19:53 von to

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