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Werder Bremen - Hamburger SV 0:1 (0:0)

Romeo brach den Werder-Fluch

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Keine Spur von Aberglaube: Hamburgs Bernado D. Romeo kickte den Werder-Fluch einfach weg

Bremen - Der Argentinier Bernardo Romeo hat für den Hamburger SV mit seinem Treffer zum 1:0 (0:0)-Auswärtssieg bei Werder Bremen eine schwarze Serie beendet. Die Hamburger kamen erstmals seit 1994 zu einem Sieg im Weserstadion und schafften ihren zweiten Auswärtssieg in dieser Saison.

Der `Rekordeinkauf" nutzte in der 74. Minute einen der wenigen HSV-Konter in der zweiten Hälfte, den er eiskalt zu seinem vierten Tor im sechsten Bundesligaspiel abschloss. Die Gastgeber setzten damit vor 32.250 Zuschauern ihre Negativserie im Jahr 2002 fort und verloren weiteren Boden auf die Champions-League-Plätze.

"Wir haben ruhig auf unsere Chance gewartet, und dann hat Romeo zugeschlagen", sagte HSV-Trainer Kurt Jara. Sein Bremer Kollege Thomas Schaaf äußerte sich angefressen über die Pleite: `Die Vorlage zum Gegentor haben wir selbst gegeben. Eigentlich haben wir nur auf ein Tor gespielt, aber wir konnten wieder unsere Chancen nicht nutzen."

Zitat des Spiels:

"`Wir haben mit Herz gespielt und das nötige Glück gehabt."
HSV-Trainer Kurt Jara wurde nach dem Romeo-Treffer fast poetisch.

Die Hamburger begannen im ersten Durchgang wesentlich engagierter als bei ihren letzten schwachen Auswärtsauftritten. Die `Kopfwäsche" von Sportchef Holger Hieronymus zu Wochenbeginn zeigte offensichtlich Wirkung. Die Gäste suchten immer wieder über schnelle Konter ihre Chance. Dabei tat sich der junge Libanese Roda Antar als Ideengeber hervor, der Rodolfo Cardoso hervorragend vertrat. Antar hatte auch die beste Chance für den HSV, als er in der 24. Minute freistehend an Rost scheiterte.

Pieckenhagen war wieder eine sichere Bank

Die Bremer übernahmen mit zunehmender Spieldauer die Initiative und hatten vor dem HSV-Tor mehrmals Pech. In der 27. Minute scheiterte Torsten Frings am Außenpfosten. In der 59. Minute stand das Aluminium nach einem Schuss von Krisztian Lisztes einem Bremer Treffer im Weg. HSV-Keeper Martin Pieckenhagen klärte außerdem mehrmals hervorragend. In der 33. Minute rettete er die größte Chance gegen Frings, der nachher feststellte: `Pieckenhagen ist über sich hinaus gewachsen."

Schon nach acht Minuten fehlte Barbarez

Der HSV musste bereits in der 8. Minute Torjäger Sergej Barbarez ersetzen, der nach einem Sprintduell mit Viktor Skripnik eine Zerrung erlitt. Der Bosnier wurde von Marek Heinz eher unauffällig ersetzt. Die Hamburger Abwehr stand insgesamt gut, geriet aber gegen Ende der Partie stärker unter Druck. Riesenglück hatten die Hanseaten in der 81. Minute als ein Kopfball von Bernd Hollerbach nur Zentimeter am eigenen Tor vorbeistrich.

Nationalspieler Frings sowie Lisztes ragten bei den Gastgebern heraus. Beim HSV gefielen der ausgezeichnete Pieckenhagen sowie über weite Strecken Antar am besten.

Andreas Hardt, sid


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Zuletzt geändert am 25. Februar 2002 14:07 von sab

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