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Champions League: Bayern will mit Sieg gegen Porto ins Viertelfinale

Heimstärke sorgt für Gelassenheit

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Es wird wieder gelacht bei den Bayern: Mit einem 6:0 gegen Cottbus holte man sich das nötige Selbstvertrauen.

München - Mit alten Tugenden und neuem Selbstbewusstsein will der deutsche Fußball-Meister Bayern München frühzeitig den Einzug ins Viertelfinale der Champions League ebnen.

"In jeder Gruppenphase gibt es ein Endspiel. Das war im Vorjahr auswärts bei Arsenal der Fall. Diesmal ist Porto das Schlüsselspiel", betont Nationaltorwart Oliver Kahn vor dem vierten Zwischenrundenspiel des Weltpokalsiegers in Gruppe A gegen Boavista Porto am Dienstag. "Mit einem Sieg gegen Porto bist du durch", steht für Präsident Franz Beckenbauer fest.

Nicht ganz. Noch liegen Manchester United und der FC Bayern mit fünf Punkten gleichauf vor Porto (4) und dem FC Nantes (1). Doch ein Sieg gegen den portugiesischen Champion könnte eine Vorentscheidung im Kampf um das Viertelfinale bedeuten. "Wir können einen direkten Konkurrenten distanzieren", weiß Trainer Ottmar Hitzfeld.

Hitzfeld: "Das hat der Seele gut getan"

Der Erfolgscoach wähnt seine zuletzt kriselnden Bayern nach dem spielerisch und kämpferisch überzeugenden 6:0 gegen Energie Cottbus endgültig auf dem Weg der Besserung: "Das hat der Seele gut getan. Wir haben jetzt vier Spiele hintereinander Fortschritte gemacht. Und gegen Boavista werden wir weitermachen." Karl-Heinz Rummenigge, der designierte Vorstandvorsitzende der FC Bayern AG, nimmt sein Team nach dem 0:0 im Hinspiel vor sechs Tagen denn auch in die Pflicht: "Als Titelverteidiger sollten wir Porto zu Hause schlagen."

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Gut gelaunt: Carsten Jancker und Claudio Pizarro.

An eine Niederlage denkt niemand

An eine Heimniederlage denkt bei den Bayern ohnehin niemand - schließlich liegt die letzte schon über vier Jahre zurück. Seit dem 10. Dezember 1997 (0:1 gegen IFK Göteborg) und 27 Heimspielen sind die Münchner in der "Königsklasse" unbesiegt, haben unter Hitzfeld im Olympiastadion auf europäischer Bühne noch nicht verloren. Die letzte Niederlage in der Champions League datiert vom 6. März 2001 (0:3 bei Olympique Lyon).

Doch die Münchner sind gewarnt: Denn kompakt, laufstark und kompromisslos präsentierte sich Boavista im Hinspiel. Aber: "Wenn man eine Klassemannschaft sein will und große Ziele in der Champions League hat", sagt Kahn selbstbewusst, "darf man sich davon nicht beirren lassen."

Portugiesen glauben an ihre Chance

Die Bayern, bei denen Thorsten Fink und Robert Kovac zuletzt über Wadenprobleme klagten, müssen sich freilich mehr einfallen lassen als im Hinspiel. Da kamen sie nur in der Schlussphase zu einigen Chancen. "Porto ist auswärts nicht so stark wie zu Hause", glaubt Rummenigge. Hitzfeld erwartet ein ähnliches Kampfspiel und verweist notfalls auch auf Standardsituationen: "Da sind die Portugiesen anfällig."

Doch Vorsicht: Denn am Wochenende schonte Boavista-Trainer Jaime Pacheco beim 2:1 in Farense viele Stars. Nach sieben Spielen ohne Gegentor kassierte die starke Abwehr von Porto zwar erstmals wieder einen Treffer, doch der Coach glaubt weiter an seine Chance auf die Runde der letzten Acht: "Wir sind zwar individuell nicht so stark besetzt, aber als Team sind wir kaum zu bremsen." Davon konnte sich in der Vorrunde Borussia Dortmund überzeugen. Denn Porto zog hinter Liverpool in die Zwischenrunde ein.

Von Jörg Kottmeier, sid - Fotos: dpa

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Zuletzt geändert am 25. Februar 2002 16:52 von sab

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