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zurückblättern  ... Leverkusen im siebten Fußball-Himmel

"Es ist nun alles offen", glaubt DFB-Teamchef Rudi Völler. Neben Leverkusen und Dortmund mischen Schalke, Kaiserslautern, Bayern und Hertha kräftig mit. "Der Erste und der Sechste können Meister werden. Ich rechne mit einem Finale furioso", meinte Calmund.

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Fußball kann so schön sein: Die Bayer-Kicker spielten gegen den BVB groß auf.

"So langsam platzt mir der Kragen"

Furios ging es bereits in der BayArena zu, und im Mittelpunkt stand Schiedsrichter Dr. Helmut Fleischer aus Hallstadt. BVB-Präsident Dr. Gerd Niebaum wollte zwar die 0:4-Abfuhr nicht entschuldigen, meinte aber in Bezug auf die Leverkusener Schiri-Schelte nach dem dubiosen Handelfmeter vor einer Woche beim FC St. Pauli: "So langsam platzt mir der Kragen. Ich habe das Gefühl: Frechheit siegt. Man muss nur laut jammern. Zunächst wurde uns ein reguläres Tor von Ewerthon nicht anerkannt, dann auch noch die Gelbe-Rote Karte gegen Jan Koller."

Lehmann gönnt Leverkusen den Titel nicht

Auch Manager Michael Meier spuckte Gift und Galle: "Wenn es Taktik der Leverkusener war, im Vorfeld das Spiels auf den Schiedsrichter zu kaprizieren, dann ist sie aufgegangen." Nicht nur der nicht gegebene Treffer von Ewerthon brachte bei dem sonst besonnenen BVB-Manager das Fass fast zum Überlaufen: "Dass Kirsten trotz wiederholter Attacken von einer Gelb-Roten Karte verschont blieb, kann ich nicht verstehen." Torhüter Jens Lehmann meinte sogar: "Es wäre schade, wenn ein Verein wie Leverkusen, der eine Woche nur über die Schiedsrichter-Entscheidung von St. Pauli lamentiert, Meister würde. Bayer hätte das nicht verdient."

Lehmann ("Ich habe etwas ins Gesicht gekriegt und seine Stollen gesehen, das ist nicht angenehm") und Kirsten gerieten sich in die Haare. Kirsten über Lehmann: "Das kennt man ja von Lehmann, der hätte Rot kriegen müssen." Sebastian Kehl fordert für den sichtlich übermotivierten Kirsten Gelb-Rot. Kirstens Konter: "Kehl hat mehr gefoult als ich."

Sammer will kein Mitleid

Fouls hin, Fouls her - Fakt ist: Der BVB hat sich die erste Pleite nach 13 Punktspielen in Folge ohne Niederlage selbst zuzuschreiben. "Wir haben viele Fehler gemacht und zwei Fehlentscheidungen haben uns zurückgeworfen. Aber ich will jetzt kein Mitleid, wir müssen vor der eigenen Tür putzen. Das 0:4 ist ein Rückschlag für uns, aber den werden wir wegstecken", erklärte BVB-Trainer Matthias Sammer.

Seine Kollege Klaus Toppmöller genoss den Triumph nach Toren von Michael Ballack (32.), Carsten Ramelow (50.), Oliver Neuville (64.) und Dimitar Berbatow (75.) in vollen Zügen. Die Bayer-Profis, denen seit Jahren ein Loser-Image nachgesagt wird, bewiesen eindrucksvoll, dass sie auch große Spiele gewinnen können.

Doch von Euphorie wollte "Toppi" nichts wissen: "Das Spiel ist heute abgehakt, morgen fliegen wir schon zum Champions-League-Spiel nach London gegen Arsenal." Nationalspieler Michael Ballack träumt derweil vom großen Coup mit Bayer vor seinem Wechsel zum FC Bayern: "Wenn wir in jedem Spiel so große Leistungen zeigen, haben wir eine große Chance, Meister zu werden."

Von Joachim Neußer und Ralph Durry, sid - Fotos: dpa

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Zuletzt geändert am 25. Februar 2002 14:22 von sab

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