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Di 26.02.2002

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Einsteigerbuch aus der Feder eines 15-Jährigen:

Der anspruchsvolle Web-Designer greift zu CSS

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Daniel Jokat: Jetzt lerne ich Cascading Stylesheets. München: Markt+Technik Verlag 2002. 309 Seiten. 24,95 Euro

Die "Cascading Stylesheets" (CSS) sind eine äußerst praktische Ergänzung zum Web-Seiten-Standard HTML. Weil die Richtlinien des CSS-Standards bei der Entwicklung der Internet-Browser aber höchst lückenhaft umgesetzt wurden, hinkt der Einsatz dieser Technik noch erheblich hinter ihren Möglichkeiten hinterher. Erst mit den neuen Sechser-Versionen der beiden führenden Browser hat sich die Situation für CSS verbessert.

Gerade recht kommt da ein neues Einsteigerbuch, das wohl einer der jüngsten Sachbuchautoren in Deutschland verfasst hat: Der solide Ratgeber stammt vom 15-jährigen Daniel Jokat. Jeder Homepage-Entwickler mit HTML-Grundkenntnissen findet sich schnell damit zurecht; für die anderen hat der Autor einen HTML-Schnellkurs eingefügt.

"Sauberes Programmieren"

Großen Wert legt Jokat auf "sauberes Programmieren": Jede Anweisung für die Darstellung eines HTML-Objekts sollte möglichst in einer Zeile untergebracht werden. Dem Computer ist das zwar egal, aber gerade beim Einstieg ins CSS-Design erhöht dies die Übersichtlichkeit. Nach Klärung der Grundlagen geht es dann in die Praxis. Das Buch zeigt, wie man mit Hilfe von CSS die Darstellung von Schriftarten, Bildern, Hyperlinks, Listen und anderen Elementen sowie das Seitenlayout gestalten kann. Vorgestellt werden nette Effekte, etwa wie man Text oder Grafiken zum "Glühen" bringen kann.

Welche CSS-Funktionen von welchen Browsern unterstützt werden

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Mehr über Daniel Jokat auf seiner Homepage

Dieser CSS-Trick funktioniert wie andere auch aber nur mit dem Internet-Explorer von Microsoft. Das Buch geht auf die Unterschiede der Browser ein; welche CSS-Funktionen von welchen Browsern unterstützt werden, bleibt aber weitgehend dem eigenen Ausprobieren überlassen. Das inzwischen kaum noch aktuelle Konzept vom "Dynamic HTML", kurz DHTML, erscheint zwar auf dem Buchumschlag des Verlags, taucht im Text aber nicht auf. Dafür geht der Autor ansatzweise auf XML ein, das in seiner rohen Datenstruktur recht unscheinbar aussieht und erst mit CSS oder weiter führenden Techniken ansprechend präsentiert werden kann.

CSS ist so einfach, dass man eigentlich keine speziellen Werkzeuge zum Erstellen der entsprechenden Dateien benötigt - ein einfacher Texteditor und die übersichtliche Referenz am Ende des Buchs reichen völlig aus. Das Buch stellt dennoch einige von ihnen vor und bietet auch zwei Editoren auf der beigelegten CD an, auf der ansonsten alle Code-Beispiele zu finden sind.

AP


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Zuletzt geändert am 26. Februar 2002 13:18 von tea

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