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Heiße Spur nach spektakulärem Überfall auf Geldtransporter

Polizei ist Millionenräubern auf den Fersen

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Wird gesucht: der mutmaßliche Millionenräuber Faouzi Boudou.

Frankfurt/Main - Einen Tag nach dem größten Bargeld-Raub der deutschen Kriminalgeschichte hat die Frankfurter Polizei offenbar eine heiße Spur. "Uns liegen vielversprechende Rechercheansätze vor, die auf einen erfolgreichen Abschluss der Ermittlungen hindeuten", sagte ein Polizeisprecher.

Die Ermittler veröffentlichten ein Fahndungsfoto des Hauptverdächtigen 23-jährigen Franzosen Faouzi Boudou. Der 1,95 Meter große Fahrer des bestohlenen Geldtransporters wird verdächtigt, mit mindestens zwei Komplizen vermutlich mehr als zehn Millionen Euro erbeutet zu haben.

"Begründete Hoffnung"

Es gebe die "begründete Hoffnung", das Gangster-Trio zu fassen, sagte ein Polizeisprecher. Vergleichbare Fälle in der Vergangenheit seien fast alle aufgeklärt worden. In Frankfurt richtete die Polizei eine 20-köpfige Arbeitsgruppe ein.

"Fahrer hatte Sicherheitsanforderungen erfüllt"

Die aus dem Transporter gestohlenen Scheine waren nach Auskunft der betroffenen Sicherheitsfirma mit Sitz in Düsseldorf nicht registriert. Eine Sprecherin des nach eigenen Angaben marktführenden Unternehmens betonte, der flüchtige Fahrer habe alle Sicherheitsanforderungen erfüllt. "Sowohl Schufa-Auskunft wie auch polizeiliches Führungszeugnis und Genehmigung des Ordnungsamtes waren ordnungsgemäß." Mangelnde Kontrolle der Angestellten konnte sie nicht erkennen: "Gegen kriminelle Energie sind wir nicht gesichert."

Polizei verhörte Beifahrer ohne Erfolg

Bis Dienstagabend waren der Polizei weder Typ noch Kennzeichen des Fahrzeugs bekannt, mit dem die Täter nach dem Umladen der Beute aus einer Tiefgarage flüchteten. Unmittelbar nach der Tat starteten die Beamten eine bundesweite Fahndung. Der 41 Jahre alte deutsche Beifahrer des Geldtransporters hatte bei der Flucht der Täter Motorengeräusche eines Lieferwagens gehört. Er wurde bei der Tat überwältigt und mit Handschellen gefesselt. Seine Vernehmung brachte laut Polizei keine neuen Erkenntnisse.

Überfall war offensichtlich gut vorbereitet

Über die Höhe der Beute gab es bis Dienstagabend ebenfalls keine genauen Angaben. Ein Polizeisprecher bezeichnete Spekulationen von bis zu 17 Millionen Euro (33 Millionen Mark) als "deutlich zu hoch". Es handele sich um einen Betrag im zweistelligen Millionen-Breich. Ob die Täter einen Teil des Geldes in dem Transporter zurückgelassen hatten, wollte die Polizei nicht sagen. Die Euro-Noten waren für Bankfilialen in der Frankfurter Innenstadt bestimmt. Der Überfall spielte sich innerhalb von nicht einmal 40 Minuten ab und war nach Ansicht der Ermittler gut vorbereitet.

dpa - Foto: AP


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Zuletzt geändert am 26. Februar 2002 08:26 von aj

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