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Hell, licht und zart gerundet: Der neue iMac

Ein Computer für die Leichtigkeit des Seins

Wie ein Magnet zieht der neue iMac alle Blicke auf sich: Schnörkellos, ohne Ecken und Kanten steht das weiße Prunkstück auf dem Tisch, wo es dank äußerst kompakter Bauweise und Flachbildschirm noch hell und licht bleibt. Mit seinen zarten Rundungen könnte der iMac glatt als Computer für Anthroposophen durchgehen. Vier Jahre nach den ersten iMacs schreibt Apple mit dem Nachfolger erneut Design-Geschichte.

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Der Design- Computer, der sein komplettes Innenleben in einer schmalen Halbkugel verbirgt, an der über einen Schwenkarm ein Flachbildschirm befestigt ist, kommt zunächst mit dem Spitzenmodell iMac Superdrive für 2.551 Euro in den deutschen Handel.

Vor acht Wochen stellte Apple-Chef Steve Jobs den neuen Computer in San Francisco als Mittelpunkt für den "digitalen Lebensstil" vor - jetzt sind die ersten Geräte aus den fernöstlichen Produktionsstätten nach Europa gelangt. Alle Computer-Bauteile sind in einer Halbkugel untergebracht, die dem Gerät den Spitznamen einer Schreibtischlampe eingebracht hat. Tatsächlich wirkt die Halbkugel etwas unproportioniert im Vergleich zum Flachbildschirm, dessen Leichtigkeit des Seins von einem durchsichtigen Rand unterstrichen wird. Ein Schwenkarm verbindet beide Teile und bringt den 15-Zoll-Bildschirm mit einem leichten Fingerdruck in die gewünschte Position.

Im Ruhezustand fast lautlos

Auch die inneren Werte können sich sehen lassen: Die kreisrunde Hauptplatine birgt einen G4-Prozessor mit einer Taktrate von wahlweise 700 oder 800 Megahertz, der ohne eigenen Lüfter auskommt - im Ruhezustand ist der iMac fast lautlos. Auf der Unterseite der Platine ist erstmals ein Geforce-Grafik-Chip von Nvidia untergebracht, der über einen eigenen Speicher von 32 MB verfügt. Das ist für die meisten Zwecke mehr als ausreichend. Komplexe 3D-Software wie der Flugsimulator X-Plane läuft damit aber nur in mittlerer Auflösung, und eine Aufrüstung auf 64 MB ist bei dem Kompaktcomputer nicht möglich.

Mehr RAM ist jedoch kein Problem. Der Arbeitsspeicher ist mit 128 oder 256 MB ausgestattet und kann nach dem Aufschrauben der Bodenplatte mit Speicherbausteinen erweitert werden, wie sie auch in Notebooks zum Einsatz kommen. Die Festplatte bietet Platz für 40 oder 60 Gigabyte. Ein Diskettenlaufwerk gibt es beim Mac natürlich nicht mehr - wer darauf angewiesen ist, kann sich inzwischen ein Floppy-Laufwerk mit USB-Anschluss besorgen.

Modellvarianten richten sich nach CD-Laufwerk

Vor allem das CD-Laufwerk macht den Unterschied aus zwischen den drei Modellvarianten: Der iMac CD/RW kann CDs lesen und brennen, der iMac Combo kann darüber hinaus auch DVDs abspielen und der iMac SuperDrive schließlich kann als Spitzenmodell auch DVDs brennen. Der Laufwerksschacht schmiegt sich fast unsichtbar in das Gehäuse-Rund ein - Windows-Umsteiger gewöhnen sich schnell daran, dass der Knopf zum Ausfahren auf der Tastatur liegt.

An Anschlüssen zur Außenwelt gibt es ein integriertes 56K-Modem, Ethernet, Firewire und drei USB-Steckplätze. Zwei weitere USB-Anschlüsse - davon einen für die optische Maus - bietet die Tastatur, die in einen stabilen transparenten Rahmen eingefügt ist. Vielschreiber stören sich beim Tippen an den leicht klappernden Tasten. Die beiden Lautsprecherkugeln sind natürlich ebenfalls durchsichtig und geben einen ordentlichen Klang ab.

Betriebssystem Mac OS X

Als Betriebssystem wird jetzt standardmäßig Mac OS X installiert, für ältere Mac-Programme wird die "Classic"-Umgebung von Mac OS 9 gestartet. Die grafische Oberfläche des neuen Systems mit seinen transparenten Schaltknöpfen passt zum äußeren Design. DVD-Filme spielt Mac OS X inzwischen problemlos ab; allerdings öffnet sich der DVD-Player auch dann, wenn eine Daten-DVD eingelegt wird und somit gar nichts abzuspielen ist. Wird eine DVD-R in den Computer geschoben, öffnet sich ein Dialog zum Vorbereiten des Brennvorgangs. Dann werden die gewünschten Daten mit der Maus auf das Symbol des Datenträgers geschoben - wenn die Kapazität von 4,7 Gigabytes ausgeschöpft wird, dauert der Brennvorgang etwas mehr als eine halbe Stunde.

Spitzenmodell zum Preis von 2.551 Euro

In den Handel kommt jetzt zunächst das Spitzenmodell iMac Superdrive zum Preis von 2.551 Euro. Das Combo-Modell kostet mit 700-MHz-Prozessor, 256 MB RAM und 40-GB-Festplatte 2.087 Euro. Das CD-RW-Modell ist in der neuen iMac-Familie mit 1.855 Euro am preiswertesten - allerdings muss man hier die Lautsprecher nachkaufen - und soll erst ab Ende März verfügbar sein. Die bisherigen Knubbel-iMacs mit ihren bunten Farbvarianten werden auch noch verkauft; hier wird das 500-MHz-Modell jetzt für 1.159 Euro angeboten.

AP - Foto: AP

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Zuletzt geändert am 26. Februar 2002 11:17 von aj

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