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Regulierungsbehörde genehmigt Preisanhebungen um bis zu fünf Prozent:

Telekom darf Telefon-Grundgebühren erhöhen

Bonn - Die Deutsche Telekom darf ihre monatlichen Grundgebühren für Telefonanschlüsse um bis zu fünf Prozent erhöhen. Im Gegenzug sollen aber Ortsgespräche um 3,2 Prozent billiger werden. Die Regulierungsbehörde für Telekommunikation in Bonn genehmigte in einem am Dienstag veröffentlichten vorläufigen Beschluss, einen entsprechenden Antrag des Bonner Telekommunikationsriesens. Mit der endgültigen Genehmigung sei bis Ende März zu rechnen, berichtete die "Financial Times Deutschland".

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Die Telekom hatte die teilweise kräftigen Preiserhöhungen bereits im Januar beantragt. Danach soll der monatliche Preis für alle Telefonanschlüsse um 0,65 Euro angehoben werden. Damit verteuert sich der analoge T-Net-Anschluss um 5,1 Prozent auf 13,33 Euro. Der ISDN-Standard-Anschluss kostet künftig mit 23,60 Euro 2,8 Prozent mehr. Bei Ortsgesprächen soll die Einheit dafür künftig nur noch sechs Cent statt 6,2 Cent kosten, ein Minus von 3,2 Prozent.

Wer weniger telefoniert zahlt drauf

Ob das Telefonieren durch die neue Preisstruktur teurer oder billiger wird, hängt damit von der Zahl und Dauer der Ortsgespräche ab. Über den Daumen gepeilt: Wer mehr als fünfeinhalb Stunden im Monat im Ortsnetz telefoniert profitiert, wer weniger telefoniert zahlt drauf.

Telekom: Anschlusskosten nicht gedeckt

Telekom-Sprecher Ulrich Lissek betonte, der Ex-Monopolist erwarte durch die Preisänderung lediglich Mehreinahmen in ein bis zweistelliger Millionen-Höhe. Dies falle bei den Milliardenumsätzen praktisch nicht ins Gewicht. Auch nach der Preiserhöhung deckten die Grundgebühren bei weitem nicht die Anschlusskosten. "Das ist aber weltweit bei allen Telekommunikationsgesellschaften so", sagte Lissek. Dem Bonner Konzern war in der Vergangenheit von Konkurrenten immer wieder vorgeworfen worden, dass er mit Dumpingpreise bei den Telefonanschlüssen die Konkurrenten behindere.

ISIS: "Schritt in die richtige Richtung"

Die Telekom-Konkurrenten reagierten zunächst gelassen. Thomas Werz vom Düsseldorfer Telefonnetzbetreiber ISIS sprach in einer ersten Stellungnahme von einem "Schritt in die richtige Richtung". De facto ändere sich allerdings für die Konkurrenten nicht viel. `Der Telekom werden die Kunden nicht in Scharen weglaufen", meinte Werz.

AP - Grafik: dpa


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Zuletzt geändert am 26. Februar 2002 12:02 von aj

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