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Bundesweite Drogenstudie in Bonn gestartet:

Abhängige erhalten Heroin unter Aufsicht

Bonn - Erstmals erhalten Drogenabhängige in Deutschland offiziell und unter ärztlicher Aufsicht Heroin. In Bonn hat am Mittwoch die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marion Caspers- Merk, eine Heroinambulanz eröffnet. Bonn ist die erste von sieben Städten, die das Modellprojekt "Heroingestützte Behandlung Opiatabhängiger" in die Praxis umsetzen.

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Durch eine Sicherheitsschleuse wird auf dieser gestellten Szene in Bonn eine Heroinspritze mit dem notwendigen Zubehör einem Heroinabhängigen ausgehändigt.

An der Studie nehmen insgesamt 1120 Drogenabhängige teil, davon 100 in Bonn. Mit der Studie soll untersucht werden, ob die Abgabe von Heroin statt des Ersatzstoffs Methadon wirksam zur Verbesserung der sozialen und gesundheitlichen Situation von Schwerstabhängigen beiträgt.

Bonn ist die erste von sieben deutschen Städten, in denen das Modellprojekt in die Praxis umgesetzt wird. Von Montag an können sich in der Bonner Ambulanz Suchtkranke, die älter als 23 Jahre und seit mindestens fünf Jahren abhängig sind, unter ärztlicher Aufsicht ihren Stoff spritzen. "Zielgruppe der Studie sind Abhängige, die entweder überhaupt nicht therapeutisch erreicht wurden oder die nicht ausreichend von einer Methadonsubstitution profitieren konnten", sagte Caspers-Merk.

Jeder zweite erhält Ersatzstoff Methadon

Jeder zweite der Probanden wird allerdings nicht Heroin, sondern den Ersatzstoff Methadon erhalten. Der Vergleich mit der Methadon- Kontrollgruppe soll zeigen, ob mit Heroin tatsächlich bessere Erfolge erzielt werden können als bei der herkömmlichen Behandlung. "Vorrangiges Ziel ist es, den Teufelskreis aus Verelendung und körperlichem Verfall zu durchbrechen", sagte Nordrhein-Westfalens Gesundheitsministerin Birgit Fischer (SPD). Zudem solle durch die Abgabe von Heroin Beschaffungskriminalität und Drogenhandel zurückgedrängt werden.

dpa - Foto: dpa

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Zuletzt geändert am 27. Februar 2002 15:49 von aj

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