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Mehrheit des Sicherheitsrates sieht Ausweg in Friedensinitiative:

Breite Zustimmung zu saudischem Nahostplan

New York - Die Nahost-Friedensinitiative des saudischen Kronprinzen Abdullah ist im Weltsicherheitsrat auf breite Zustimmung gestoßen. Bei einer offenen Debatte in der Nacht zum Mittwoch sah die Mehrheit der 48 an der Aussprache beteiligten Länder in dem saudischen Plan einen möglichen Ausweg aus dem Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern.

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Dagegen lehnte der israelische UN- Botschafter Aaron Jacob "einen Kompromiss" entschieden ab und warnte die internationale Gemeinschaft, dass ein "Paket von Belohnungen" die Palästinenser nur zu weiteren Gewaltakten ermuntern werde.

Dem Weltsicherheitsrat lag ein Resolutionsentwurf der Arabischen Liga vor, der Kompromissbereitschaft signalisiert und erstmals auf die Forderung nach einer internationalen Beobachtertruppe im Gazastreifen und im Westjordanland verzichtet. Dafür verlangt er genau jene drei Kernpunkte, die im Mittelpunkt der saudischen Initiative stehen: das Ende der israelischer Besatzung, die Errichtung eines palästinensischen Staates auf dem seit 1967 besetzten palästinensischen Territorium sowie die Aufnahme normaler Beziehungen zwischen allen Ländern in der Region. Endgültiges Ziel sei ein "gerechter, anhaltender und umfangreicher Frieden".

UN-Botschafter warnt vor Einflussnahme

Der Vertreter der palästinensischen Autonomiebehörde, Marwan Jilani, sagte, dass die "Vision" des saudischen Prinzen von der internationalen Gemeinschaft und US-Präsident George W. Bush unterstützt werde und jetzt nur noch der Akzeptanz durch Israel bedürfe. Auch der jordanische UN-Botschafter, Prinz Seid ra'ad Seid el Hussein, hieß die Vorschläge im Namen seines Landes willkommen.

Dagegen warnte der amerikanische UN-Botschafter John Negroponte den Sicherheitsrat davor, Einfluss zu nehmen. "Ein Einschreiten des Rates zu dieser Zeit wird die Probleme zwischen Palästinensern und Israelis nicht beseitigen helfen", sagte Negroponte. Washington stehe zur Vermittlung bereit und wolle die Hände frei haben. Außenminister Colin Powell sei mit arabischen Regierungen, der palästinensischen und israelischen Führung sowie UN-Generalsekretär Kofi Annan in Verbindung, sagte Negroponte. Washington hatte in der Vergangenheit wiederholt sein Veto eingelegt, wenn israelische Interessen durch Resolutionsentwürfe gefährdet waren. Ob und wann die jüngste Resolution verabschiedet wird, war zunächst nicht abzusehen.

dpa

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Zuletzt geändert am 27. Februar 2002 15:39 von aj

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