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Sa 02.03.2002
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Skispiele in Lahti: Sieg für Finnland - Doping-Diskussionen im LanglaufDeutsche Goldspringer belegen Platz drei
Lahti - Die deutschen Gold-Skispringer haben bei der Olympia-Revanche in Lahti den dritten Platz belegt. 12 Tage nach der dramatischen Olympia-Teamentscheidung, bei der Deutschland mit 0,1 Punkten Vorsprung vor Finnland triumphiert hatte, feierte das Suomi-Quartett einen überzeugenden Sieg im Weltcup. 69,1 Punkte oder fast 39 Meter lagen die Finnen diesmal vor den ohne Vierschanzen-Tourneesieger Sven Hannawald angetretenen Deutschen. Bei den von neuen Doping-Verdächtigungen überschatteten Langlauf-Rennen bei den finnischen Skispielen hatten zuvor der Schwede Per Elofsson (15 km) und Kristina Smigun aus Estland (10 km) triumphiert. "Die Finnen haben verdient gewonnen, und wir sind zufrieden mit dem Podestplatz. Meine Sprünge waren nahezu optimal. Mein Selbstvertrauen ist zurück", erklärte Schmitt. Einen Tag nach seinem ersten Weltcup-Einzelsieg der Saison flog er mit seinen "Tigerski" auf die Durchgangs-Bestweite von 127 sowie 122,5 Meter. Zusammen mit Christof Duffner (Schönwald/116+118 Meter), Michael Uhrmann (Rastbüchl/118,5+122,5) und dem "Schwachpunkt" Stephan Hocke (Oberhof (108+118) sammelte das deutsche Team 953,5 Punkte. Damit lag das deutsche Team 69,1 Zähler hinter den von 25.000 begeisterten Fans gefeierten "Heimsieger" Finnland (1022,6 Punkte). Platz zwei belegte Slowenien (974,3 Zähler). Duffner : "Hauptsache auf dem Podest" "Hauptsache, wir sind auf dem Podest und haben die Österreicher geschlagen", meinte Duffner, der gegenüber den Winterspielen als Einziger neu ins Team gerückt war. Der Routinier ersetzte den vierten Team-Olympiasieger Sven Hannawald (Hinterzarten), der wegen einer Muskelverletzung am Schienbein auf einen Start in Lahti verzichtet hatte. Gemeinsam mit seinem Heimtrainer Wolfgang Steiert bereitet sich der "Grand-Slam-Sieger" in Lillehammer auf die Skiflug-WM am kommenden Wochenende vor: "Da bin ich Titelverteidiger und will noch einmal ganz groß angreifen." Österreichische Topläufer unter Doping-Verdacht Im Langlauf war in Abwesenheit der Mitglieder der deutschen Olympiasieger-Staffel der Damen ein 28. Platz von Tobias Angerer die beste Platzierung. Im Mittelpunkt standen bei den finnischen Skispielen jedoch die neuen Doping-Verdächtigungen gegen die in Lahti fehlenden österreichischen Topläufer. In einem von den Austria-Stars bei Olympia genutzten Privathaus waren Gerätschaften zur Bluttransfusion gefunden worden. Unter Verdacht steht dabei besonders Michail Botwinow, Olympiadritter über 30 km. Von ihm wurde in einem Plastiksäckchen ein Namensschild gefunden. Sollte sich der Doping-Verdacht bestätigen, könnte das IOC Sanktionen bis hin zu Medaillen-Aberkennungen und Disqualifikationen beschließen. Darüber hinaus wurde bekannt, dass die Ermittler in zwei weiteren möglichen Doping-Fällen Untersuchungen angestrengt hätten. In Salt Lake City waren der für Spanien startende Johann Mühlegg und die Russinnen Olga Danilowa und Larissa Lasutina als Dopingsünderinnen überführt worden. Von Theo Nutzmann, sid |
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Zuletzt geändert am 2. Maerz 2002 21:16 von tea