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So 10.03.2002
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Israel zerstört nach Attentaten Arafats Amtssitz in Gaza:Selbstmordanschlag auf voll besetztes Café
Jerusalem/Washington - Nach zwei verheerenden palästinensischen Anschlägen mit 16 Todesopfern und hundert Verletzten hat Israel am Sonntag eine weitere Verschärfung seiner Armeeoffensive in den Palästinensergebieten beschlossen. Der israelische Generalstabschef Schaul Mofas kündigte an, die Angriffe gegen die Palästinenser würden "aus der Luft, am Boden und zur See" fortgesetzt. Wenige Stunden nach den Anschlägen in Netanja und Jerusalem, bei denen am Samstagabend 13 Israelis und drei Attentäter getötet worden waren, zerstörte die israelische Armee am frühen Sonntagmorgen den Amtssitz von Palästinenserpräsident Jassir Arafat in der Stadt Gaza mit 35 Luft-Boden-Raketen. Der israelische Rundfunk meldete am Sonntag, US-Nahostvermittler Anthony Zinni werde am Donnerstag in Israel erwartet, wo er sich erneut um eine Waffenruhe bemühen will. USA und EU drängen: "Punkt der Umkehr erreicht"
Windows XP ist nicht mit Programmiersprache Java kompatibel:Sun will eine Milliarde Dollar von Microsoft
San Jose - Der Computerkonzern Sun Microsystems verlangt vom Softwaregiganten Microsoft mehr als eine Milliarde Dollar (1,14 Mrd Euro) Schadenersatz. Sun reichte am Freitag Kartellklage gegen Microsoft ein. Das Unternehmen fordert, dass Microsoft die von Sun entwickelte Programmiersprache Java in das neue Betriebssystem Windows XP und den Browser Internet Explorer aufnimmt. Microsoft habe sein Monopol bei Betriebssystemen zum Nachteil von Java ausgenutzt, heißt es in dem mehr als 70-seitigen Papier. Sun-Vizepräsident Michael Morris bezifferte die Schadenersatzforderung auf "nördlich von einer Milliarde Dollar", wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtete. Microsoft kritisierte die Klage. "Das braucht die Industrie nicht. Sie braucht Unternehmen, die sich auf Innovation und die Entwicklung guter Produkte konzentrieren", sagte Sprecher Jim Desler der "New York Times". Erbitterter Schlagabtausch um Java
Schröder und Stoiber schlechte Top-Manager München - Deutschlands Spitzenpolitiker sind nach Ansicht von Führungskräften als Top-Manager in der Wirtschaft nicht besonders geeignet. In einer Umfrage stellten die Manager deutscher Unternehmen sowohl Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) als auch Edmund Stoiber (CSU), Guido Westerwelle (FDP) und Joschka Fischer (Grüne) ein schlechtes Zeugnis aus. "Das Gesamturteil ist eine Ohrfeige für die Politiker", sagte der Chef der Unternehmensberatung Marketing Corporation, Manfred Niedner, in München. Die Unternehmensberatung hatte für die Studie im Februar 500 Führungskräfte gefragt, ob die vier Politiker als Vorstandsvorsitzende von Unternehmen geeignet wären. Angesichts der Bedeutung der Wirtschaft für die Entwicklung Deutschlands seien die Ergebnisse denkwürdig, sagte Niedner. Lieber nicht als Chef
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Letzte Änderung: 10.03.2002 22:11 von IndexRobot
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