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Di 26.03.2002
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Erdbebenkatastrophe in Afghanistan - Verletzte warten auf Rettung:Bis zu 1800 Menschen getötet
Kabul - Bei zwei schweren Erdbeben im Norden Afghanistans sind bis zu 1800 Menschen getötet worden. Die Regierung rechnete am Dienstag mit 4000 Verletzten und 20.000 Obdachlosen. Die Altstadt von Nahrin in der Provinz Baghlan wurde verwüstet. "Unsere Mitarbeiter dort sagen uns, dass 90 Prozent der 3850 Häuser zerstört wurden", sagte Ehsan Zahine von der französischen Hilfsorganisation ACTED in Kabul. Die Region war am Montag von zwei Beben der Stärke 6,0 und 5,0 auf der Richterskala heimgesucht worden. Am Dienstag lief die Hilfe für die Überlebenden und Obdachlosen an. Bundesregierung bot sofortige Hilfe an
Konkurrenz für GPS: EU will 30 Satelliten bis 2008 ins All schießenStartschuss für Navigation mit "Galileo"
Brüssel - Der Weg für den Aufbau eines flächendeckenden Satelliten-Navigationssystems für Europa ist frei. Die Verkehrsminister der EU billigten am Dienstag in Brüssel die Anschubfinanzierung für das Projekt "Galileo", für die noch 450 Millionen Euro ausstanden. Mit Galileo könnten Autos, Flugzeuge und Schiffe auf den Meter genau und damit auch sicher gesteuert oder geortet werden. Einsatzmöglichkeiten gibt es aber auch im Umweltbereich, in der Landwirtschaft oder bei Such- und Rettungsdiensten. Bis 2008 will die EU 30 Satelliten ins All schießen, die die Erde in 24.000 Kilometern Höhe umkreisen und dem US-Navigationssystem GPS Konkurrenz machen sollen. Insgesamt werden die Kosten für "Galileo" auf 3,6 Milliarden Euro geschätzt. "Galileo ist nicht teuer"
Der Big Ben wird nicht verstummen
London - Der Big Ben wird nicht verstummen - das zumindest hat ein Sprecher des britischen Unterhauses versichert und damit Sorgen über die Folgen eines Streits mit dem zuständigen Wartungsunternehmen ausgeräumt. Die halbjährliche Wartung des berühmten Uhrturms des Londoner Parlamentsgebäudes steht am Wochenende an, anlässlich der Umstellung auf die Sommerzeit. Der Direktor des Uhrmachers Thwaites & Reed, Mervyn Lee, hatte kürzlich erklärt, dass die Regierung den Vertrag nicht neu verhandelt habe und sich die Arbeiten daher verzögern könnten. Experten warnten daraufhin, ohne die notwendige Wartung wäre die Uhr möglicherweise nicht mehr betriebsbereit. Am Montagabend schließlich bereitete das Parlament den Spekulationen ein Ende. Zwar habe man den Vertrag mit Lee wegen dessen Forderungen nach mehr Geld beendet. Doch die beiden Arbeiter, die bisher für Reinigung und Instandhaltung des Big Ben zuständig waren, würden ihre Tätigkeit nun als Angestellte des Parlaments fortsetzen. Die anstehende Wartung werde daher wie vorgesehen stattfinden. |
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Letzte Änderung: 26.03.2002 22:11 von IndexRobot
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