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Do 13.06.2002
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Brachte sich 22-Jähriger aus Swasiland selbst in Gefahr?Toter im Eisbärengehege identifiziert
Leipzig - Die Identität des im Wassergraben des Bärengeheges im Leipziger Zoo entdeckten Toten ist geklärt. Es handelt sich um einen 22-jährigen Mann aus Afrika. Nach ersten Ermittlungen sei der aus Swasiland stammende Mann ertrunken, sagte Oberstaatsanwalt Norbert Röger am Donnerstag. Rätselhaft sei jedoch noch immer, wie er nachts in den Zoo und in den Wassergraben gelangt sei. Der Mann lebte seit etwa fünf Jahren in Leipzig. Am Mittwochmorgen hatten Tierpfleger den grausigen Fund gemacht. Die Identifizierung gestaltet sich schwierig, da der Mann keine Papiere bei sich hatte. Unfall oder Selbstmord Es spreche einiges dafür, dass sich der Afrikaner selbst in Gefahr gebracht habe, sagte Röger. Der Verdacht, dass andere an seinem Tod beteiligt waren, habe sich bislang nicht erhärtet. Ob es sich um einen Unfall oder Selbstmord handele, sei noch unklar. Das Opfer hatte nach Angaben von Röger mehrere Verletzungen, unter anderem am Kopf. Diese stammten möglicherweise von einem Eisbären. Weitere gerichtsmedizinische Befunde werden in den nächsten Tagen erwartet. dpa - Foto: AP [?] |
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Zuletzt geändert am 13. Juni 2002 13:14 von aj |
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