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Drei neue Welterbe-Stätten: Stralsund, Wismar, Mittelrhein

Mittelrheintal gehört zum Weltkulturerbe

Anklicken zum Vergrößern "UNESCO-Welterbe Kulturlandschaft oberes Mittelrheintal" lautet der offizielle Titel. Hier das Deutsche Eck in Koblenz, wo Rhein und Mosel zusammenfließen.

Budapest - Deutschland hat drei neue Welterbe- Stätten: Das romantische mittlere Rheintal mit der berühmten Lorely und zahlreichen Burgen sowie die norddeutschen Hansestädte Stralsund und Wismar mit ihren mittelalterlichen Stadtkernen.

Das Welterbe- Komitee der UNESCO traf diese Entscheidung am Donnerstagabend in Budapest. Damit stehen jetzt insgesamt 27 deutsche Kultur- und Naturstätten auf der Welterbeliste. Stätten von außergewöhnlichem Wert müssen nach Ansicht der UNESCO als gemeinsames Erbe aller Menschen betrachtet und unter Schutz gestellt werden.

Anklicken zum Vergrößern Die am Rhein bei Kaub gelegenen Pfalzgrafenstein und die Burg Gutenfels. Die Zollburg wurde 1327 errichtet und in spätgotischer Zeit zur Schiffsform erweitert.

Das Welterbe-Komitee der UNESCO würdigte das Obere Mittelrheintal als "eine Kulturlandschaft von großer Vielfalt und Schönheit". "Im Herzen unseres Kontinents gelegen, mal Grenze, mal Brücke der Kulturen, spiegelt es die Geschichte des Abendlandes exemplarisch wider", erläuterte die deutsche UNESCO. "Hochrangige Baudenkmäler haben sich hier in einer Fülle und Dichte erhalten, die in kaum einer anderen europäischen Kulturlandschaft zu finden sind." Mit seinen rebenbesetzten Talhängen, seinen auf schmalen Uferleisten zusammengedrängten Siedlungen und den auf Felsvorsprüngen wie Perlen aufgereihten Höhenburgen gelte das Tal "als Inbegriff der romantischen Rheinlandschaft".

40 Burgen und Schlösser reihen sich aneinander

Das Mittelrheintal zwischen Bingen und Koblenz ist 65 Kilometer lang. Rund 40 Burgen und Schlösser reihen sich aneinander. Außerdem ist das Gebiet von mittelalterlichen Städtchen und bewaldeten Hängen sowie steilen Weinbergen geprägt. "Jetzt liegt es an den Akteuren vor Ort, die sich bietenden neuen Chancen zu nutzen", sagte Bauckhage. Aus den 65 Kilometern entlang des Rheins in Rheinland-Pfalz und Hessen dürfe dabei aber kein Freiluftmuseum werden.

Anklicken zum Vergrößern Majestätisch erheben sich das Rathaus und die Nikolaikirche am Alten Markt in Stralsund. Im 13. Jahrhundert als " Kophus" (Kaufhaus) errichtet, wurde es in den folgenden Jahrzehenten zum Rathaus der Hansestadt.

Städte des alten Hansebundes

Ihren gemeinsamen Antrag hatten Stralsund und Wismar, die beide an an der Ostseeküste Mecklenburg- Vorpommerns liegen, im Dezember 2000 in Paris eingereicht. Die Zugehörigkeit zum einstigen Hansebund (1161-1669) und der daraus resultierende Reichtum prägt noch heute die Bausubstanz. "Die Altstädte von Stralsund und Wismar repräsentieren idealtypisch die entwickelte Hansestadt aus der Blütezeit des Städtebundes im 14. Jahrhundert", hieß es in der Antragsbegründung, die von der UNESCO in Budapest praktisch übernommen wurde. Ein Milliarde Euro für Stralsund-Sanierung weiterblättern


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Zuletzt geändert am 27. Juni 2002 21:27 von jo

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