IVWPixel Zählpixel

  Ticker    Tabellen    US Sports    Sportfoto    Übersicht 

Home     Kontakt     Site Map  

So 21.07.2002

 Sport

   vom 21.07.02

Armstrongs Tour-Sieg nur noch Formsache
Formel 1: Frentzen wird zum Spielball
Auch Bayern München will künftig sparen
Boxen: Klitschko- Ersatz Krasniqi gibt auf
VfB Stuttgart darf vom Uefa-Cup träumen
Bei Leichtathleten purzelten Rekorde
Italiens Fußball vor finanziellem Kollaps
Santini wird National- Trainer in Frankreich
Rummenigge bezwingt Mont Ventoux


 Nachrichten



 Magazin



 Internet

[?]

Kirch-Krise macht auch vor dem Bundesliga-Krösus nicht halt

Bayern München will den Gürtel enger schnallen

Anklicken zum Vergrößern
Großverdiener bei der Arbeit: Auch bei den Bayern will man künftig die Gehälter reduzieren.

Die Kirch-Krise macht auch vor Branchen-Primus Bayern München nicht halt.

"Wir werden nicht 'juche' schreien und weiter Gas geben, weil wir die besten Sponsorenverträge der Vereinsgeschichte abgeschlossen haben. Wir werden versuchen, in den nächsten ein, zwei Jahren Einsparungen auf der Kostenseite zu machen", sagte Uli Hoeneß, Manager des deutschen Fußball-Rekordmeisters, in einem Interview und kündigte an: "Auch da werden wir Spitzenreiter sein, das kann ich versprechen."

Hoeneß schloss auch Gehaltseinbußen seiner Profis nicht aus. "So lange die Einnahmesituation so ist, werden die Spieler beim FC Bayern künftig weniger verdienen", sagte der Ex-Profi. Allerdings würden laufende Verträge davon nicht betroffen. "Wenn ich Verträge abschließe, muss ich mir im Klaren sein, welche Einnahmen ich habe. Wenn ich das nicht schaffe, muss ich eigentlich als Verantwortlicher meinen Hut nehmen. Wenn ein Spieler sich weigert, kann ich ihn nicht als unmoralisch verurteilen."

Anklicken zum Vergrößern

Telekom zahlt 20 Millionen Euro

Die Münchner haben einen neuen Trikotsponsor (Deutsche Telekom), der pro Jahr 20 Millionen Euro zahlt. In die Verpflichtungen von Michael Ballack, Ze Roberto (beide Leverkusen) und Sebastian Deisler (Berlin) haben sie zweistellige Millionenbeträge investiert.

Insgesamt erwartet Hoeneß größere Veränderungen im Fußball. "Zwei bis drei Jahre wird es dauern, und die Gehälter und Ausgabenpolitik werden auf ein normales Maß zurückgehen. Dann werden wir einen gesünderen und hoffentlich profitableren Fußball haben. Es wird Einschnitte geben, die der Fußball lange nicht erlebt hat", meinte der Weltmeister von 1974, der die risikofreudige Finanzpolitik einiger Kollegen kritisierte: "Manche können mit Schulden leben und sind bereit, gewisse Risiken einzugehen. Meine Sache ist das nicht. Ich habe noch nie Schulden gemacht, auch im Privaten nicht."

Forderung: Gewinnen und schön spielen

In der kommenden Saison zählt auch angesichts der Investitionen für Hoeneß nur der Meistertitel, wobei er nicht nur Trainer Ottmar Hitzfeld, sondern "vor allem die Spieler" in die Pflicht nimmt: "Es geht nicht immer um den Trainer, es geht auch um Spieler, die das Dribbling nicht suchen, sondern lieber quer spielen. Wir wollen die Zuschauer nicht nur vom Ergebnis her zufrieden stellen, sondern auch durch schönen Fußball."

Dieses Ziel hat sich auch Hitzfeld gesetzt, allerdings mit Einschränkungen. "Ich bin der Letzte, der was gegen Hacke, Spitze, Tralala hat", sagte der Bayern-Coach, fügte aber hinzu: "Mit Zaubern alleine wirst du nicht Meister. Die erste Pflicht ist der Erfolg. Und diese Linie werde ich auch weiter vertreten."

Hitzfeld will noch lange bleiben

Dabei will er sich auch in Zukunft nicht von den Vereinsgrößen wie Vereins-Präsident Franz Beckenbauer oder Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge reinreden lassen. "Der Franz darf doch sagen, was er denkt und was er sich wünscht. Aber für das Team bin ich verantwortlich und da handle ich nach meinem Wissen und Gewissen", meinte Hitzfeld.

Den Posten bei den Bayern will Hitzfeld noch lange ausfüllen. "Weil ich noch lange nicht satt bin. Ich fühle mich fit, ich will den Umbruch bewältigen", sagte der 53-Jährige, der nach einer Saison ohne Meisterschaft, DFB- oder Europacup-Sieg in die Kritik geraten war. Hitzfeld weiß, unter welchem Druck er steht. "Ich muss erst mal das nächste Vierteljahr überleben", sagte der Coach der Welt am Sonntag. Hoeneß gibt ihm Rückendeckung: "Hitzfeld hat noch zwei Jahre Vertrag, und wenn wir noch zwei Jahre so gut zusammenarbeiten, kann er noch fünf Jahre bleiben."

[?]
Zum SeitenanfangZum Seitenanfang

 Suche in RZ-Online

 RZ

Web


Tour de France 2002


Formel 1
Formel 1 bei RZ-Online


Sonderteil zur Bundesliga
Großer Sonderteil zur Bundesliga »


Fußball-WM bei RZ-Online
Fußball-WM



Zuletzt geändert am 21. Juli 2002 13:41 von sab

» Artikel druckenDruckversion
» Artikel empfehlen
» Schriftgröße einstellen
» Impressum