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Do 01.08.2002
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Nach Gysi-Rücktritt weitere Abgeordnete wegen Freiflügen in VerdachtSchröder sieht Lufthansa in der Pflicht
Berlin - Bundeskanzler Gerhard Schröder hat die Lufthansa in der Freiflug-Affäre aufgefordert, dem Bundestag bei der Klärung der Vorwürfe zu helfen. Er sei mit Bundestagspräsident Wolfgang Thierse der Auffassung, dass die Lufthansa in der Pflicht sei, bei der Aufklärung zu helfen. Thierse hatte die Lufthansa aufgefordert, bis heute eine Liste zu Abgeordneten mit Bonusflügen vorzulegen. Die Fluggesellschaft ließ jedoch die Frist mit Hinweis auf den Datenschutz verstreichen. Thierse (SPD) hatte sich gegen Politiker- Rücktritte wegen des Missbrauchs von Bonus- Meilen ausgesprochen. Er bitte darum, "auch die Maßstäbe zu wahren", sagte Thierse mit Verweis auf schwerwiegende Verstöße gegen das Parteiengesetz und Fälle von Korruption in Politik und Wirtschaft. In der Freiflug-Affäre sind am Donnerstag weitere Vorwürfe laut geworden. Hersteller zahlen sechs Euro Urheber-Abgabe pro Gerät:CD-Brenner werden bis zu zehn Prozent teurer
Berlin - Die führenden Hersteller und Importeure von CD- Brennern werden in Deutschland künftig für jedes verkaufte Gerät eine Urheberabgabe von sechs Euro bezahlen. Außerdem werden rückwirkend für die seit Juli 2001 verkauften Geräte entsprechende Abgaben fällig. Das berichtete der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) am Donnerstag. Der BITKOM habe mit den Verwertungsgesellschaften einen entsprechenden Gesamtvertrag für CD-Brenner abgeschlossen. "Durch die Abgabe werden sich Preiserhöhungen nicht vermeiden lassen", erklärte der Verband. CD-Brenner würden künftig um bis zu zehn Prozent teurer. Kein Freifahrtschein für Software- Piraten
"Manneken Pis" in der WeingummitüteLondon - Beim Verzehr ihrer Lieblingsweingummis ist eine britische Hausfrau und Mutter auf ein mysteriöses "Manneken Pis" gestoßen. Zu ihrer Verwunderung fiel ihr zwischen den rechteckigen, dreieckigen und runden Weingummis ein offenbar urinierendes rotes Männlein auf. Wie die Zeitung "The Sun" am Donnerstag berichtete, rief Kim Bailey (37) sofort die Herstellerfirma Bassett's an. "Ich gehe davon aus, dass sich da jemand in der Fabrik einen Scherz erlaubt hat", sagte sie. Ein Sprecher der Firma entschuldigte sich: "Ich kann Ihnen versichern, dass unsere Weingummis normalerweise nicht so aussehen. Wir produzieren jedes Jahr Millionen davon, und es sieht ganz danach aus, dass da im Laufe des Herstellungsprozesses irgendetwas Bizarres geschehen ist." Das Original-"Manneken Pis" steht als bronzene Brunnenfigur in Brüssel und ist Wahrzeichen der Stadt. dpa |
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Letzte Änderung: 01.08.2002 22:11 von IndexRobot
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