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Mi 07.08.2002

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Tipps für die Bestellung per Katalog und Internet:

Neue Rechte, neue Pflichten

München - Bestellungen via Internet oder Katalogkauf bezeichnen Juristen als Fernabsatzgeschäft. Früher galt dafür das Fernabsatzgesetz, doch mit der Schuldrechtsreform zogen die Bestimmungen nun um ins Bürgerliche Gesetzbuch - und erfuhren dabei einige Änderungen.

"Seit Januar trifft den Händler das Transportrisiko, sowohl für die Ware, die er selbst versendet, als auch bei einer Rücksendung durch den Kunden." Doch: Der Verbraucher müsse nachweisen, dass er die Ware tatsächlich zurückgeschickt hat. "Deshalb unbedingt den Rücksendebeleg der Post gut aufbewahren", rät Markus Saller, Jurist der Verbraucherzentrale Bayern.

Zurück geschickte Ware muss nicht mangelhaft sein

Außerdem gelte: Beträgt der Wert der Warensendung weniger als 40 Euro, muss der Kunde die Kosten der Rücksendung tragen. "Wichtig für die Verbraucher ist, dass bei Fernabsatzgeschäften nach wie vor ein 14-tägiges Widerrufs- oder Rückgaberecht besteht", so Saller. Die bestellte Ware könne auch dann zurückgegeben werden, wenn sie nicht mangelhaft ist, etwa wenn sie dem Kunden nicht gefällt. Die Frist beginne zu laufen, wenn das Bestellte beim Kunden angekommen ist.

Ausgenommen vom Widerrufsrecht seien allerdings Spezialanfertigungen, verderbliche Waren, Computersoftware sowie Audio-und Videoaufzeichnungen, sofern der Verbraucher den Datenträger bereits entsiegelt hat. "Neu ist, dass der Kunde unter Umständen Wertersatz für eine Verschlechterung der Ware zu leisten hat", betont Saller.

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Tipps zum Versandhandel

Händler kann Teil des Kaufpreises einbehalten

Dies gelte auch dann, wenn die Ware entsprechend der vertraglichen Bestimmungen genutzt wurde, etwa beim mehrtägigen Tragen eines Pullovers. "In diesem Fall kann der Händler einen Teil des Kaufpreises einbehalten, wenn er den Kunden vorab über die Verpflichtung zum Wertersatz belehrt hat."

AP - Screenshot: Red.


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Zuletzt geändert am 7. August 2002 14:40 von mwege

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