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ISAF: "Krimineller Zwischenfall, kein politischer"

Zwölf Tote bei El Kaida-Überfall

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Afghanische Bodyguards werden von der Internationalen Schutztruppe in Kabul ausgebildet, um VIPs vor Terroranschlägen zu schützen. Der jüngste El-Kaida- Überfall soll jedoch rein krimineller Natur gewesen sein.

Kabul - Bei einem Überfall mutmaßlicher El Kaida-Kämpfer auf einen Polizeiposten in der afghanischen Hauptstadt Kabul sind mindestens zwölf Menschen getötet worden. Die Mitglieder der Terrororganisation El Kaida wollten nach ersten Ermittlungen bei einem Raubüberfall auf einen Tempel im Süden Kabuls wertvolle buddhistische Statuen erbeuten und hatten deshalb den nahe gelegenen Wachposten angegriffen. Zehn Angreifer und zwei Polizisten kamen bei der Schießerei am Mittwoch ums Leben.

"Es war ein krimineller Zwischenfall, kein politischer", sagte Steve Odell von der Internationalen Schutztruppe ISAF. Auch Bismillah Khan, der örtliche Armeekommandeur, stellte den Angriff als versuchten Raubüberfall dar. Die Täter seien Ausländer gewesen und hätten keine der afghanischen Sprachen, sondern das pakistanische Urdu sowie Arabisch gesprochen, sagte Khan. "Wir glauben deshalb, dass sie zu einer der El Kaida-Gruppen gehören, die neuerdings auf Raubzüge aus sind", fügte er hinzu.

US-Soldaten erschießen vier Männer

US-Militärsprecher Oberst Roger King erklärte am Mittwoch, die amerikanischen Truppen seien am Vortag nördlich von Asadabad nahe der Grenze zu Pakistan unter Feuer geraten. Dabei sei keiner der 30 beteiligten Soldaten verletzt worden. Fünf Personen hätten aus einem Auto heraus plötzlich auf die Patrouille geschossen, sagte King. Die Soldaten erwiderten das Feuer und töteten vier Männer. Zivilisten waren nach Kings Angaben nicht beteiligt. In dem Auto wurde eine größere Menge Bargeld gefunden. Einen Tag zuvor hatten US-Soldaten auf einer Patrouille in derselben Gegend zwei Männer getötet, die von einem Hügel auf sie geschossen hatten.

"Der Fein passt sich an"

"Wir haben immer gesagt, dass der Krieg nicht vorbei ist", erklärte King. "Der Feind passt sich an und wir müssen unsere Taktik anpassen, um ihn zu finden." Hauptziel sei es, Mitglieder der El Kaida und deren Anhänger aufzuspüren und sie zu töten oder gefangen zu nehmen. Nach Angaben des Sprechers haben die Streitkräfte darum ihre Operationen in der Provinz Urusgan ausgedehnt, in der sich ehemalige Taliban-Führer niedergelassen haben sollen.

Schwager von Omar festgenommen

Erst am Dienstag war ein Schwager des flüchtigen Taliban-Führers Mohammed Mullah Omar in Urusgan festgenommen worden. Wie Gouverneur Jan Mohammed Khan sagte, konnte am Wochenende Nurullah, der Bruder einer der drei Frauen Omars, festgenommen werden. Omar ist seit acht Monaten auf der Flucht. Er hält sich vermutlich in Urusgan auf, seiner Heimatprovinz.

Demonstrationen gegen Karsai

In der weiter südlich gelegenen Provinz Paktia kam es am Mittwoch zu Demonstrationen gegen Präsident Hamid Karsai. Die Demonstranten warfen ihm vor, nicht für Recht und Ordnung zu sorgen. Paschtunen, die größte afghanische Volksgruppe, würden unterdrückt, sagte einer der Anführer des Protestzugs.

dpa, AP - Archivfoto: dpa

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Zuletzt geändert am 7. August 2002 16:02 von aj

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