[an error occurred while processing this directive]
IVWPixel Zählpixel

  Ticker    Wetter    Foto des Tages    Archiv    Übersicht 

Home     Kontakt     Site Map  

Mi 07.08.2002

 Nachrichten

   vom 07.08.02

Wieder mehr als
4 Millionen ohne Job

Kino: Thriller, Lacher und Gefühle
Stardust fängt ersten "Sternenstaub" ein
Zwölf Tote bei
El-Kaida-Überfall

Jet-Kondensstreifen verändern Temperatur
Unwetter in Europa: Notstand in Italien
Mordprozess gegen "Sado-Paar" eröffnet
Siamesische Zwillinge erfolgreich getrennt
"Früher Feierabend": Bote warf Briefe weg
Wetter: Starker Regen am Wochenende
Foto des Tages
Karikatur


 Sport



 Magazin



 Internet

[?]

Schlimmste Sommerregen: Teile Südeuropas und Bayern unter Wasser

Italien will Notstand ausrufen

Rom/Wien/München - Über weiten Teilen Südeuropas sind seit Dienstagabend die schlimmsten Sommerregenfällen seit Jahren niedergegangen. Die Unwetter führten vor allem in Bayern, Österreich und Italien zum Teil zu chaotischen Verhältnissen. In Norditalien war die Lage besonders angespannt. Die Regierung kündigte am Mittwoch an, den Notstand auszurufen.

Anklicken zum Vergrößern
Fussgänger überqueren auf dem Teufelssteg die Hochwasser führende Saalach in Lofer (Österreich).

Italienische Medien sprachen von den heftigsten Regenfällen im Sommer seit 40 Jahren. Am Mittwochnachmittag schien vielerorts zwar wieder die Sonne, aber die Meteorologen hatten bereits neue Unwetterwarnungen ausgegeben - diesmal für Süditalien.

Die Unwetter-Serie in Deutschland hat erneut Bayern schwer gebeutelt. In Süd-und Ostbayern fielen von Dienstagnachmittag bis Mittwochmorgen erhebliche Regenmengen. Bei Bischofswiesen in Berchtesgadener Land wurde binnen 12 Stunden ein Niederschlag von 131 Litern pro Quadratmeter gemessen, berichtete der Deutsche Wetterdienst am Mittwoch in München. Meteorologin Eva Wille sagte: "Bildlich gesprochen bedeutet dies, dass auf einer Fläche von einem mal einem Meter das Wasser 13,1 Zentimeter hoch stünde, wenn es nicht ablaufen würde. Das ist schon der Hammer." Auffällig sei die Häufung starker Unwetter in Bayern im August.

Touristen schwer verärgert

Anklicken zum Vergrößern
In Spanien haben die starken Regenfälle der vergangenen Woche im Nordosten des Landes Unmengen von Abfall ins Meer geschwemmt.

Wegen Dauerregens mussten auch in Österreich zahlreiche Feuerwehren zu Großeinsätzen ausrücken. Allein in Salzburg, wo innerhalb von 20 Stunden so viel Regen fiel wie sonst im gesamten August, griffen die Feuerwehren rund 170 Mal ein, um überflutete Keller auszupumpen und Straßen von Schlamm und Erde zu säubern.

Viele Touristen an der nördlichen Adria, in Ligurien und in der Toscana seien schwer verärgert, berichteten italienische Medien. Schäden in der Landwirtschaft wurden auf etwa 400 Millionen Euro beziffert. Betroffen sind vor allem die Weinregionen in Friaul, Venetien und um den Gardasee. Durch Ausrufung des Notstandes wollte die Regierung schnelle finanzielle Hilfe für Bauern auf den Weg bringen. Das kündigte Landwirtschaftsminister Giovanni Alemanno am Mittwoch an.

Unmengen von Abfall ins Meer geschwemmt

Am Dienstag und Mittwoch erfasste die Unwetterfront auch Kroatien und Serbien. An der kroatischen Adriaküste um Sibenik tobten orkanartige Winde mit einer Geschwindigkeit von bis zu 110 Stundenkilometern. Der Sturm riss zahlreiche Boote aus den Ankerstellen, und zerstörte viele Dächer. Die Böen beschädigten auch Stromleitungen.

In Spanien haben die starken Regenfälle der vergangenen Woche im Nordosten des Landes Unmengen von Abfall ins Meer geschwemmt. Mancherorts - wie etwa bei Barcelona - wurde das Baden verboten und die rote Flagge gehisst.

dpa - Foto: AP

[?]
Zum SeitenanfangZum Seitenanfang

 Suche in RZ-Online

 RZ

Web


[an error occurred while processing this directive]


[an error occurred while processing this directive]

Bundestagswahl


Fußball-Bundesliga




Zuletzt geändert am 7. August 2002 16:26 von aj

» Artikel druckenDruckversion
» Artikel empfehlen
» Schriftgröße einstellen
» Impressum