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Mo 12.08.2002

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Kein Ende des Hochwasser-Chaos in Sicht:

Katastrophenalarm in Bayern

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Über die Motorhaube reicht die Bugwelle, die ein Geländewagen in Zellers (Oberallgäu) vor sich herschiebt.

München/Wien/Prag - In weiten Teilen Deutschlands und in einigen Nachbarländern ist noch kein Ende des Hochwasser-Chaos in Sicht. Bis zum Montagabend starben durch die Fluten in den betroffenen deutschen Regionen, in Österreich und in Tschechien zahlreiche Menschen. Die Wassermassen überfluteten tausende von Kellern und Straßen, verwüsteten Landstriche und verursachten Millionenschäden.

Besonders schlimm traf es am Montag das Erzgebirge und den bayerischen Landkreis Traunstein. In Passau wurde ein neues Rekord- Hochwasser erwartet. In Dresden brach eine ältere Frau tot zusammen, nachdem sie mit einem Eimer Wasser aus ihrem Keller schöpfen wollte. In Mecklenburg-Vorpommern starb eine 30 Jahre alte Polizistin bei einem Hochwassereinsatz. Flüsschen dehnte sich auf 100 Meter aus » weiter

Foto-Doku: Unwetter-Katastrophen nehmen kein Ende
Österreich kämpft gegen die Fluten - 58 Tote am Schwarzen Meer
Idealer Sommer für Mücken: Geflügelte Plagen schwärmen aus
Vorhersage: Von Dienstag an langsam Sommer
Karikatur: Nur eine Frage der Anpassung

SPD-Präsidium einstimmig für Hartz-Konzept:

Schröder fordert Unterstützung der Union

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Wahlkampftaktik? Bundeskanzler Schröder blickt nach Annahme der Hartz-Vorschläge im SPD-Präsidium in Richtung Opposition.

Berlin - Im Streit um die Pläne der Hartz-Kommission zum Abbau der Arbeitslosigkeit driften Regierung und Opposition weiter auseinander. Während das SPD-Präsidium das Konzept einstimmig billigte, sieht der Unions-Wirtschaftsexperte Lothar Späth einen in vielen Punkten "falschen Ansatz".

Die Kommission habe sich um den Preis der Einstimmigkeit lediglich auf "den kleinsten gemeinsamen Nenner" geeinigt. Die Grünen sicherten dem "Gesamtpaket" der Experten um den VW-Manager Peter Hartz ihre Unterstützung zu. Nach dem einstimmigen Votum des SPD-Präsidiums rief Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) die Opposition auf, "konstruktiv" an der Umsetzung mitzuwirken. "Nicht in kleinlichem Hickhack" erschöpfen » weiter

Nach fünf Monaten Arbeit: Die Hartz-Kommission hat sich geeinigt
Ich-AG, "Job-Floater": Die Ideen der Kommission
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Zahl der Wahlberechtigten klettert auf Rekordwert

Zahnfüllungen aus kugelsicherem Material

Singapur - Ein Erfinder in Singapur will Zahnlücken künftig mit einem kugelsicheren Material füllen. Die widerstandsfähige, aber leichte Mixtur aus Kohlenstoff und Glasfaser sei ideal, um abgebrochene oder ausgefallene Zähne zu ersetzen, sagte Seeram Ramakrishna am Montag. Das Material wurde ursprünglich entwickelt, um Panzerfahrzeuge besser zu schützen.

Die Substanz sei den herkömmlichen Füllungen überlegen, weil es flexibler sei, sagte Ramakrishna. "Angesichts der Kräfte beim Kauen braucht man ein Material, dass nicht zu steif, aber auch nicht zu nachgiebig ist", erklärte der 38-jährige Professor an der Universität von Singapur. Es ähnele den Platten, die in schusssicheren Westen eingesetzt würden. Auf die Frage, ob eine solche Füllung einer Gewehrkugel standhalten würde, sagte Ramakrishna, die Kugel würde sicherlich nicht abprallen, "aber wie bei einer kugelsicheren Weste würde die Füllung die Energie aufnehmen". Der Professor hat in Singapur und den USA bereits Patentanträge gestellt.

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Letzte Änderung: 12.08.2002 22:11 von IndexRobot
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